Innungen leiden unter Auflösungserscheinungen und Lethargie

Freitag, 16. März 2012 | 0 Kommentare
 
Von den 700 befähigten Vulkaniseurmeisterbetrieben in Deutschland bilden lediglich 200 Lehrlinge aus – laut BRV müsse folglich die Akquise neuer Ausbildungsbetriebe in den kommenden Monaten Vorrang haben
Von den 700 befähigten Vulkaniseurmeisterbetrieben in Deutschland bilden lediglich 200 Lehrlinge aus – laut BRV müsse folglich die Akquise neuer Ausbildungsbetriebe in den kommenden Monaten Vorrang haben

Ende Februar tagten in Bonn unter Leitung von Bayerns Obermeister Michael Immler die Chefs der dem BRV angeschlossenen Vulkaniseur-/Reifenmechaniker-Innungen. Nach eingehender Erörterung der aktuellen Branchenlage berichteten die Obermeister zunächst über die Aktivitäten ihrer Innungen 2011 sowie die Planungen für 2012. Dabei sei deutlich geworden, dass primär die Gewinnung von Auszubildenden im Fokus stand und steht.

Zugleich sei aber auch festgestellt worden, dass angesichts des demografischen Wandels alle bisherigen Bemühungen nicht ausreichten, um eine ausreichende Zahl von Fachkräften für das Reifenhandwerk zu rekrutieren. “Da von etwa 700 dazu befähigten Vulkaniseurmeisterbetrieben lediglich 200 Lehrlinge ausbilden, war man sich im Kreis der Obermeister schnell einig: Die Akquise neuer Ausbildungsbetriebe muss in den kommenden Monaten Vorrang haben”, heißt es dazu zusammenfassend in einer Mitteilung des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV). Erst bei einer ausreichenden Anzahl von Ausbildungsbetrieben werde es dem Verband möglich sein, in die geplante nationale Kampagne zur Öffentlichkeitsarbeit für den Beruf des Mechanikers für Reifen- und Vulkanisationstechnik einzutreten.

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Kategorie: Markt

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