Uniwheels-Gruppe auch 2011 überdurchschnittlich gewachsen

Mit einem Gruppenumsatz von rund 345 Millionen Euro (2010: 293 Mio. €) ist die Uniwheels-Gruppe, Hersteller von Leichtmetallrädern, nach vorläufigen Berechnungen auch im Jahr 2011 stärker als der Marktdurchschnitt gewachsen. Insgesamt konnte im letzten Jahr mit einem Absatz von knapp sieben Millionen Rädern der Gruppenabsatz um 18 Prozent gesteigert werden. Maßgeblich hierfür waren einerseits eine erfreuliche Absatzsteigerung im Zubehörgeschäft mit den konzerneigenen Rädermarken ATS, Rial, Alutec und Anzio sowie das anhaltend starke Geschäft mit den Automobilherstellern, welches die vollen Kapazitäten der Firmengruppe an allen Fertigungsstandorten beanspruchte.

Auch bei den laufenden Entwicklungsaufträgen für zukünftige Räderprojekte der Automobilindustrie konnte im abgelaufenen Jahr ein absoluter Höchststand erreicht werden, was eine stabile Basis für weiteres Wachstum in diesem Segment darstellt. Der Vorsitzende der Geschäftsführung Rolf Graf: „Es ist uns nun bereits mehrere Jahre hintereinander gelungen, ein überaus hohes Wachstum weit über der üblichen Marktentwicklung zu erreichen. Damit hat Uniwheels seine weltweite Marktposition sowohl im Geschäft mit den Automobilherstellern als auch im Zubehörgeschäft, weiter ausgebaut und gestärkt.“

Die operative EBITDA-Marge (vor Sondereffekten) beträgt für das Geschäftsjahr 2011 rund neun Prozent. Uniwheels hat dabei erheblich in die ausländischen Absatzkanäle und in innovative Geschäftsfelder, wie insbesondere den Einstieg in die Schmiedetechnik, investiert. Es besteht weiterhin das Ziel, die operative EBITDA-Rendite bei zehn Prozent nachhaltig zu stabilisieren. Das Gruppen-EBITDA wurde gleichzeitig durch Sondereffekte belastet, die neben den Kosten für die Bondm-Emission nicht liquiditätswirksame Drohverlust-Rückstellungen für Währungssicherungsgeschäfte, die bis teilweise 2013 für die polnischen Werke getätigt wurden, beinhalten. Aufgrund der seit Anfang 2012 gegenläufigen Entwicklung für den EUR/PLN-Kurs kann ein Großteil dieser Rückstellung per Ende Januar wieder aufgelöst werden. Das Finanzergebnis wird zusätzlich durch Kosten und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Refinanzierung des syndizierten Kredits belastet, worauf in der bisherigen Berichterstattung zum Teil bereits hingewiesen wurde.

Für das Jahr 2012 rechnet Uniwheels mit weiterem Absatz- und Umsatzwachstum, da die Auftragsbücher für Räderlieferungen an die Automobilhersteller immer noch voll sind und auch die Nachfrage nach den Räderprodukten der Konzernmarken ATS, Rial, Alutec sowie Anzio weiter steigend ist. Für das Geschäftsjahr 2012 wird damit ein Gruppenumsatz von knapp 400 Millionen Euro anvisiert.

Im April 2011 hatte die Uniwheels Holding (Germany) GmbH (Emittentin) eine Unternehmensanleihe im Handelssegment Bondm der Börse Stuttgart begeben. Die mit 7,5 Prozent verzinste Anleihe (WKN A1KQ36) ist an der Börse Stuttgart handelbar. Die Anleihe ist garantiert durch die Rasch Holding Ltd. (Garantin), welche als Dachgesellschaft der Uniwheels-Gruppe fungiert. Weitere Informationen sowie den Halbjahresfinanzbericht 2011 sind erhältlich unter www.uniwheelsbond.com. Mit der Veröffentlichung des testierten Konzernjahresabschlusses der Uniwheels-Gruppe sowie des testierten Einzelabschlusses der Emittentin wird im April 2012 gerechnet. dv

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.