Starker Auftritt der deutschen Automobilindustrie auf der Tokyo Motor Show

„Auf dem anspruchsvollen japanischen Markt bauen die deutschen Automobilhersteller ihre Präsenz weiter aus. Gegenüber dem Vorjahr haben sie ihren Marktanteil um ein Drittel erhöht. Drei von vier Importfahrzeugen, die heute in Japan verkauft werden, sind deutsche Marken. Die deutschen Hersteller sind damit die wichtigsten Importeure in Japan. Unser Anteil im Premiumsegment liegt bei über 50 Prozent. Auch die deutschen Zulieferer unterstreichen mit zahlreichen Neuheiten auf der Tokyo Motor Show ihre Innovationsstärke“, so VDA-Präsident Matthias Wissmann zur 42. Tokyo Motor Show, die vom 2. bis 11. Dezember 2011 stattfindet.

„Das Engagement der deutschen Zulieferunternehmen hat sich in den vergangenen Jahren weiter verstärkt. Die deutschen Unternehmen haben inzwischen in Japan über hundert Vertretungen, Joint-Venture-Partner oder eigene Fertigungsstätten. Es spricht für die hohe Wettbewerbsfähigkeit und internationale Ausrichtung unserer Zulieferer, dass sie auch in Japan vor Ort für ihre Kunden produzieren und mit ihrer Technologieführerschaft auch für ihre japanischen Kunden immer wichtiger werden", erklärt der VDA-Präsident weiter.

Einer der aktiven Zulieferer auf der Messe ist Continental. Das Unternehmen fokussiert sich in Tokio auf die automobilen Megatrends Sicherheit, Umwelt, IT, Effizienz und Elektromobilität. Hierzu zählen neue Fahrerassistenz- und Bremssysteme sowie Stereo-Kameras am Fahrzeug für die Rundum-Erkennung. Auch einen neu entwickelten Kraftstoffqualitätssensor, der sowohl dem Motor als auch der Umwelt hilft, wird Continental auf der Tokyo Motor Show zeigen. Heute noch Vision, aber morgen schon Realität: Internet-Services, mit denen der Autofahrer seinen Wagen per Handy „personalisieren“ kann – vom Lieblings-Radiosender über Sitz-Memory bis hin zur gewünschten Innenraum-Beleuchtung. dv

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