Carlisle hat in Q3 den Umsatz um 31 Prozent gesteigert

Der amerikanische Mischkonzern Carlisle Companies Inc. (Charlotte/North Carolina) hat im dritten Quartal den Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 31 Prozent auf 870,5 Millionen US-$ gesteigert, allerdings eher durch Akquisitionen wie die der deutschen PDT Phoenix GmbH; das organische Wachstum lag bei 15 Prozent. Während das EBIT bei 81,8 Millionen Dollar entsprechend einer Marge von 9,4 Prozent Freude bereitete, macht die zweitgrößte Sparte Carlisle Transportation Products (CTP), zu der das Geschäft mit Spezialreifen und -rädern gehört, Sorgen.

Der EBIT-Verlust von CTP belief sich bei einem um fünf Prozent gesteigerten Umsatz von 164,6 Millionen Dollar auf 8,9 Millionen Dollar und resultiert einerseits aus dem saisonbedingt erwartet schwachen Absatz, aber auch immer noch aus Anlaufkosten für die neue Reifenfabrik in Jackson (Tennessee). Der Anlauf der Fabrik sei eine große Herausforderung, so der Chairman, Präsident und CEO des Unternehmens David A. Roberts. Carlisle hat auf die Anlaufprobleme in Jackson reagiert und das Management ausgewechselt, sieht jetzt aber bereits Fortschritte bei der Produktivität, sodass sich die Entscheidung für die Konsolidierung der Produktion im nächsten Jahr in steigenden Margen niederschlagen soll. dv

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