Fürstenwalde mit „Rekordzahlen“ – Hightech-Produkte sichern Standorte

Dienstag, 23. August 2011 | 0 Kommentare
 

Dass Goodyear Dunlop als größter Reifenhersteller in Deutschland mit immerhin sechs Fabriken präsent ist, zeigt: Die Produktion von Reifen rechnet sich offenbar auch in einem vermeintlichen Hochkostenland. Und dass der Konzern auch für die Zukunft mit einem einkömmlichen Betrieb der Fabriken rechnet, zeigte sich jüngst, als die deutsche Tochtergesellschaft des US-Reifenherstellers den seit 1998 bestehenden Standortsicherungspakt für seine hiesigen Betriebsstätten und Standorte um weitere vier Jahre verlängert hatte (gilt ab 1. Januar 2012).

Wurden während der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise auch in deutschen Reifenfabriken durchaus weniger Reifen produziert, so können Hersteller heute wieder mit Rekordzahlen aufwarten. Im Goodyear-Dunlop-Werk in Fürstenwalde etwa sollen in diesem Jahr so viele Reifen produziert werden wie niemals zuvor. Wie es dazu heißt, könnten dies über 3,6 Millionen Einheiten sein.

In 2009 waren dies gerade einmal 2,9 Millionen Reifen, in 2010 immerhin schon 3,4 Millionen. Während Standardreifen heute kaum noch in deutschen Fabriken produziert werden, hat also auch Goodyear Dunlop seine Standorte auf die Herstellung moderner und anspruchsvoller Hightech-Produkte ausgerichtet. In Fürstenwalde etwa werden zahlreiche Reifen für die Erstausrüstung, Notlaufreifen oder auch exklusiv der SUV-Reifen “Dunlop SP Quattro Maxx” gefertigt.

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Kategorie: Markt, Produkte

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