Superbike-WM: Pirelli bleibt Reifenausrüster bis Ende 2015

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Pirelli wird auch in den Jahren 2013 bis 2015 die FIM Superbike World Championship (WSBK) weiterhin exklusiv mit Rennreifen beliefern. Das hat der hinter der Serie stehende Vermarkter Infront Motor Sports bekannt gegeben. Noch in diesem Frühjahr die Runde machende Spekulationen bzw. Gerüchte in Sachen eines möglichen Rückzugs der Italiener aus dieser Motorradrennserie nach Auslaufen des derzeitigen Dreijahresvertrages Ende 2012 haben sich damit als definitiv falsch erwiesen. Vielmehr setzt Pirelli sein 2000 begonnenes Engagement rund um die Superbike-WM – alleiniger Reifenausrüster ist man erst seit 2004 – zunächst weitere drei Jahre bis Ende 2015 fort. Das gilt im Übrigen auch für die in diesem Umfeld ausgetragene Supersport-WM, den Superstock-1000-FIM-Cup sowie die Superstock-EM.

Die Superbike-WM habe von der Stabilität, Qualität, Wettbewerbsfähigkeit und Fairness profitiert, und dass es nur einen Reifenausrüster gebe, entspreche vollkommen der Philosophie der vier Rennserien, allen Fahrern die gleichen Voraussetzungen in Bezug auf Leistungsfähigkeit, Service und Kosten zu bieten, sagt Infront Motor Sports. Pirellis beständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit habe zusammen mit dem Engagement des Unternehmens in diesen Serien zu einem beständigen Transfer im Rennen eingesetzter Technologien in Richtung seiner Serienprodukte geführt, heißt es. Weitere Gründe für die Verlängerung der Partnerschaft zwischen dem Reifenhersteller und Infront waren für den Serienvermarkter demnach die Arbeitsweise Pirellis sowie die Leistungsfähigkeit, Verlässlichkeit und Haltbarkeit der Reifen, aber auch Faktoren wie eine hohe Servicequalität.

„Acht Jahre der Zusammenarbeit haben zu Ergebnissen geführt, die weit über unsere höchsten Erwartungen hinausgehen“, freut sich Paolo Flammini, CEO von Infront Motor Sports, über die Fortführung der Partnerschaft mit Pirelli. Denn dieser Reifenhersteller stehe wie kein anderer hinter dem Produkt, für Service und Weiterentwicklungen, ergänzt er. Auch bei Pirelli freut man sich angesichts der verlängerten Zusammenarbeit beider Seiten. „Die Leistungsfähigkeit und Qualität unserer ‚Diablo’-Reifen waren die entscheidenden Schlüsselfaktoren, dass sich Infront erneut für uns entschieden hat“, ist sich Uberto Thun-Hohenstein sicher, der seit Anfang des Jahres Motorradreifendivision bei Pirelli Tyre leitet. „Dieser neue Vertrag ist ein Beleg unserer Hingabe für die WSBK und sportlichen Wettbewerbsfähigkeit sowie einer flexiblen, aber beständigen Reifenweiterentwicklung, die garantiert, dass die besten Rennreifen bereitgestellt werden“, sagt er. cm

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