Reifen Pinke aus Brilon als erster Michelin-Qualitätspartner zertifiziert

Die breit angelegte Michelin-Qualitätsoffensive für Reifenfachhändler ist erfolgreich gestartet: Im ersten Halbjahr 2011 haben bereits mehr als 300 Reifenfachhandelsbetriebe ihre Werkstätten und Filialen im Rahmen des vom Reifenhersteller initiierten Qualitätspartnerschafts-Programms durch den von Michelin beauftragten TÜV Rheinland auf Herz und Nieren überprüfen lassen. Als einer der ersten Fachbetriebe wurde in Deutschland die Reifen Pinke GmbH aus Brilon im Sauerland, die der Kooperation point S angehört, für ihr hohes Qualitätsniveau ausgezeichnet. Der Betrieb trägt jetzt das Michelin-Gütesiegel „Zertifizierter Fachbetrieb 2011“.

Jörg Pinke, Geschäftsführer des Unternehmens, ist vom Michelin-Partnerschaftsprogramm begeistert: „Eine externe Erfolgskontrolle zeigt uns ganz objektiv, wo wir stehen. Das ist ein großer Vorteil mit Blick auf unser Ziel, dem Kunden besten Service zu bieten.“ Der ausgezeichnete Reifenfachbetrieb hat in allen Bereichen die Anforderungen für das Qualitätspartnerschafts-Programm erfüllt. Trotzdem konnte der Reifenfachbetrieb mithilfe des vom TÜV Rheinland durchgeführten Audits noch weiteres Verbesserungspotenzial identifizieren: Der Betrieb hat sich jetzt beispielsweise organisatorisch noch besser strukturiert und die Mitarbeiter im Bereich Kundengespräche und -management stärker sensibilisieren können.

Mit dem Ende 2010 eingeführten Programm will der Hersteller seine Vertriebspartner weiter stärken und die Serviceleistungen noch besser auf die steigenden Ansprüche der Kunden abstimmen. Die Audits umfassen vier Hauptbereiche: Verkaufsstelle, Werkstatt, Kundenbetreuung und Personal. „Wir möchten freiwillig unseren Leistungsstand jährlich überprüfen, um unser Qualitätsniveau dauerhaft zu halten“, betont Pinke. Der Reifenfachmann will sich so gegenüber dem Wettbewerb stärker absetzen.

„Das Qualitätsniveau in Deutschland ist im europäischen Vergleich sehr hoch. Trotzdem zeigt die Servicequalität in der Reifenbranche insgesamt eine große Spreizung“, stellt Dieter von Aspern (Direktor Vertrieb für Michelin Deutschland, Österreich und Schweiz) fest. Deswegen hat Michelin die wichtigsten Qualitätsfaktoren und Umsetzungshilfen für den Reifenfachhandel in einer umfangreichen Dokumentation für die Produktbereiche Pkw-, Lkw-, Erdbewegungsmaschinen- und Ackerschlepperreifen zusammengefasst. Dabei flossen die langjährigen Erfahrungen aus der Zusammenarbeit der Reifenfachhändler mit den Michelin-Außendienstmitarbeitern ein. Die ersten Ergebnisse bestätigen, dass im deutschen Reifenfachhandel ein sehr gutes Qualitätsniveau vorliegt, aber aufgrund der Spreizung auch immer individuelle Ansatzpunkte zur Optimierung gefunden werden.

Qualitätssiegel für Fachbetriebe

Nach erfolgreichem Abschluss des Qualifizierungsprozesses erhalten die Fachbetriebe das Michelin-Qualitätssiegel „Zertifizierter Fachbetrieb 2011“ für den Verkaufsraum und den Außenbereich. „Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern erreichen, dass sie sich in ihrem regionalen Marktumfeld mit gutem Service durchsetzen und vom Wettbewerb abheben“, ergänzt von Aspern. Zusätzlich zu dem Michelin-Label erhalten zertifizierte Betriebe vom Reifenhersteller auch ein Qualitätsbudget, das dem Reifenfachbetrieb neben Maßnahmen zur Optimierung des Qualitätsniveaus zusätzlich auch Werbemittel wie zum Beispiel Anzeigen, Internetbanner und Mailingvorlagen zur Verfügung stellt, um die hohen Qualitätsstandards zielgerichtet in der Region kommunizieren zu können. Bedarfsgerechte Schulungen und Trainings komplettieren das Partnerschaftsangebot von Michelin.

Auch der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) aus Bonn flankierte die Qualitätsoffensive durch eine Berichterstattung in seinem Verbandsorgan „Trends & Facts“ (Ausgabe 3/2011). „Grundsätzlich begrüßen wir jede Initiative, die darauf abzielt, die Vermarktungsqualität des Reifenhandels zu steigern – insbesondere vor dem Hintergrund der in den vergangenen zehn Jahren erlittenen Marktanteilsverluste“, so Verbandschef Peter Hülzer. dv

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