Falken am Start des 24-Stunden-Rennens

Für die Marke Falken und die Vertriebsorganisation Falken Tyre Europe war das Rennwochenende beim 24-Stunden-Rennen ein ganz besonders wichtiges. Seit Jahren schon ist der japanische Reifenhersteller im Motorsport besonders aktiv und hat Langstreckenrennen wie auch den Driftsport für sich besetzt. In diesem Jahr nutzte die Organisation um Geschäftsführer Isamu Ishida um Vertriebsdirektor Deutschland Markus Bögner das Rennen nicht nur, um über 220 Gäste aus ganz Europa am Ring zu empfangen. Gleichzeitig wurde im Beisein von Tetsuji Mino, Chairman von Sumitomo Rubber Industries Ltd., Japan, ein neuer SUV-Reifen für höchste Ansprüche vorgestellt: der „Azenis FK453CC“ soll im kommenden Sommer in zunächst 16 Größen zwischen 17 und 20 Zoll eingeführt werden.

Die Verantwortlichen bei Falken Tyre Europe hatten sich den Start zu „ihrem“ 24-Stunden-Rennen sicherlich anders vorgestellt. Hatte man sich im Qualifying doch einen Startplatz in der neunten Reihe erfahren, musste der Porsche mit den klassischen Falken-Farben und der Nummer 44 gleich nach dem Start wieder an die Box. Draußen auf der Nordschleife hatte es Berührung mit einem anderen Fahrzeug gegeben. Der folgende Besuch an der Box zur Sicherheit brachte aber keine nennenswerten Schäden zutage – das Falken-Team mit Martin Ragginger, Sebastian Asch, Wolf Henzler und Peter Dumbreck konnte weiterfahren. Dass 24 Stunden später trotzdem nur der 48. Platz für das engagierte Team drin war, wurde in der Lounge des japanischen Reifenherstellers in der Mercedes-Benz-Arena zwar deprimiert zur Kenntnis genommen, hatte man sich doch Einiges vorgenommen. Dennoch tat das der guten Stimmung im Falken-Lager keinen Abbruch, hatte sich der Hersteller doch mit seinem gesamten Europateam auch dank der Unterstützung aus der japanischen Unternehmenszentrale in Kobe um seine Gäste dem europäischen Reifenhandel gekümmert.

Eine besondere Show bot bereits die Begrüßung der Gäste aus ganz Europa, zu der Falken Tyre Europe ins sogenannte „Ring°werk“ des Nürburgrings eingeladen hatte. Moderiert von einer charmanten Lina van de Mars, setzte sich Falken richtig in Szene. Tetsuji Mino, Chairman des japanischen Reifenherstellers, man wolle sich mit dem neuen SUV-Reifen „auf das nächste Level“ bewegen und erklärte diesen Satz zum Motto des Abends. Mino dankte den anwesenden Reifenhändlern für ihre verlässliche Unterstützung, ohne die die Falken Tire Europe GmbH seit ihrer Gründung im Januar 2010 nicht den erlebten erfolgreichen Start hingelegt hätte. Auch Yasushi Tanaka, President der SRI Tire Trading Ltd., betonte die gute Unterstützung durch die anwesenden Reifenhändler und kündigte an, die verschiedenen Vertriebsorganisationen – etwa in Europa und den USA – sollten künftig noch enger zusammenarbeiten.

„Langfristig“, so betonte der Geschäftsführer für Europa Isamu Ishida, wolle Falken einen Marktanteil von fünf Prozent auf dem europäischen Ersatzmarkt erobern. „Wir vertrauen darauf dieses Ziel zu erreichen“, so Ishida weiter, nannte allerdings keinen Zeitplan für die Erreichung dieses Marktanteils. Im vergangenen Jahr setze Sumitomo Rubber Industries in Europa rund 100 Millionen Euro um, was für einen Prozent Marktanteil knapp reichen sollte. Im laufenden Jahr jedenfalls will Falken den ersten Erfolg aus dem Gründungsjahr fortsetzen, auch wenn es – motorsportlich gesehen – mit einer guten Platzierung beim 24-Stunden-Rennen in diesem Jahr nicht geklappt hat. arno.borchers@reifenpresse.de

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