Immer weniger Auszubildende im Reifenhandwerk

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Seit Jahren ist die Anzahl der Auszubildenden im Reifenhandwerk rückläufig. Wie jüngst während einer Berufsbildungskonferenz bei der Stahlgruber-Stiftung in München vom BRV präsentiert wurde, befanden sich im vergangenen Jahr gerade einmal noch 331 junge Menschen in einer Ausbildung im Reifenhandwerk, was den Tiefststand seit den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung darstellte. Beklagenswert sei dabei natürlich der Wettbewerb um die beste Fachkraft und den besten Auszubildenden, schreibt der Verband in seiner Zeitschrift “Trends & Facts”. “An der Brisanz der Situation zweifelt keiner der Konferenzteilnehmer”, resümierte der geschäftsführende BRV-Vorsitzende Peter Hülzer. Gleichzeitig weist der Verband darauf hin, dass nicht nur wenig junge Menschen eine entsprechende Ausbildung beginnen würden, sondern dass jeder Vierte von ihnen die Ausbildung vorzeitig abbreche. Von ebenso zentraler Bedeutung sei allerdings die zumeist fehlende Bereitschaft der ausbildungsberechtigten Unternehmen im Reifenfachhandel, sich um den Nachwuchs im Handwerk zu kümmern. Während laut einer Statistik des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) im vergangenen Jahr insgesamt 687 Betriebe zur Ausbildung berechtigt gewesen seien, bildeten nur maximal 200 Betriebe tatsächlich aus. Der Verband fordert in diesem Zusammenhang: “Ohne Ausbildungsbereitschaft keine Fachkräfte!” ab

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