Berger setzt bei „Ecotrail“-Bereifung auf Goodyears „LHT II“

Im Herbst vergangenen Jahres hat die österreichische Berger Fahrzeugtechnik GmbH (Radfeld/Tirol) unter dem Namen „Ecotrail“ einen neuen Pritschensattelanhänger der 40-t-Klasse vorgestellt, der sich durch ein besonders geringes Eigengewicht auszeichnen soll: Er bringt demnach lediglich 4.630 Kilogramm auf die Waage. In Sachen Bereifung hat sich das Unternehmen für seine neueste Fahrzeuggeneration, von der seither bereits fast 500 Fahrzeuge bestellt und zur Hälfte ausgeliefert worden sein sollen, demnach für das Goodyear-Modell „Marathon LHT II“ entschieden. „Der Reifen soll zunächst den Grundgedanken jedes Berger-Fahrzeugs – die Optimierung des Eigengewichts zur Erhöhung der Nutzlast – stützen und daher selbst möglichst leicht sein, ohne aber Kompromisse bei Sicherheit und Laufleistung zu machen“, erklärt Dr. David Gulda, Geschäftsführer der Berger Fahrzeugtechnik GmbH, worauf es den Österreichern bei der Reifenwahl ankommt. Und dass letztendlich die Entscheidung für den „LHT II“ fiel, sei darin begründet, dass Goodyear mit ihm einen bedeutenden Beitrag zum Effizienzziel der neuen „Ecotrail“-Fahrzeuggeneration beisteuere, die „Ökonomie und Ökologie im Straßengütertransport durch grüne Technologie optimal verbindet“.

Abgesehen davon kann das Unternehmen auch von sehr positiven Rückmeldungen seiner Kunden berichten. Im Grunde genommen stelle man fest, dass dieser Reifen – heißt es – „ganz ausgezeichnet zum Fahrzeug passe“. Bei all dem soll der Goodyear-Trailerreifen für den Fernverkehrseinsatz dank eines niedrigen Rollwiderstandes den Kraftstoffverbrauch und die Kohlendioxidemissionen spürbar reduzieren. Dr. Gulda kann dies mit Blick auf die Ergebnisse eigener interner Tests bestätigen. „Wir haben in unserem Transportbetrieb bereits umfangreiche und ausschließlich positive Erfahrungen mit dem neuen Reifen gemacht. Die ersten vier Millionen Kilometer wurden schon abgespult, und am auffälligsten ist der Einfluss des Reifens auf den Kraftstoffverbrauch. Erfreulich ist die damit einhergehende Verminderung der Schadstoffemissionen, womit wir zur Umweltentlastung beitragen können. Ebenfalls positiv fiel die verlässliche Bremsleistung auch auf nasser oder schneebedeckter Fahrbahn auf, die der Reifen trotz seines etwas gewöhnungsbedürftigen Profils erbringt“, sagt der Berger-Geschäftsführer.

Zudem prüfe die Fuhrparkleitung die Profiltiefe regelmäßig und nach einem halben Jahr Gebrauch in einer Flotte von 100 Fahrzeugen hätte sie keine außergewöhnliche Abnützung feststellen können. „Im Gegenteil: Sie scheint geringer zu sein als bei herkömmlichen Produkten. Und das bedeutet, dass die Vorteile des Goodyear ‚LHT II’ nicht durch irgendwelche Nachteile erkauft wurden“, schlussfolgert Gulda. Laut Goodyear ist der „LHT II“ als jüngstes Mitglied der „Max-Technology“- bzw. „FuelMax“-Familie des Herstellers, zu der auch der „Marathon LHS II“ sowie der „Marathon LHD II“ zählen, außerdem noch 7,5 Kilogramm leichter ist als sein Vorgänger, was bei einem Dreiachsanhänger mit einem Zuladungsplus in Höhe von 45 Kilogramm gleichgesetzt wird. „Das macht pro Lkw und Jahr 13,5 Tonnen aus – beziehungsweise 5.000 Tonnen mehr Ladekapazität bei einer Flotte von 400 Lkw“, rechnet das Unternehmen beispielhaft für fünfachsige Sattelschlepper mit einer Auslastung von 300 Tagen im Jahr vor. Darüber hinaus wird dem „Marathon LHT II“ noch eine hohe Kilometerlaufleistung und dank optimierter Lamellenanordnung im Profil ein niedriger Geräuschpegel attestiert. cm

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