IAA-Veranstalter VDA erwartet starke Messe

Veranstalter VDA (Verband der Automobilindustrie) erwartet, dass die Ausstellerzahl der letzten IAA Pkw (781) klar übertreffen wird und rechnet 2011 mit rund 900 Ausstellern. Bereits jetzt, also noch gut fünf Monate vor Beginn der Messe (15. bis 25. September in Frankfurt), haben sich schon rund 600 Aussteller aus 35 Ländern angemeldet. „Das ist eine sehr erfreuliche Basis; diese Zahl liegt über dem Vergleichswert des Jahres 2009“, unterstreicht Matthias Wissmann, Präsident des VDA. Bei vielen Ausstellern gehe der Trend dahin, sich noch sehr kurzfristig anzumelden. Bei der Gesamtausstellungsfläche der IAA plane der VDA mit einem „deutlichen Sprung über die Marke von 200.000 Quadratmetern“, so Wissmann. 2009 betrug die Ausstellungsfläche 195.000 Quadratmeter.

Es zeige die hohe Attraktivität der IAA, dass 2011 wieder alle großen internationalen Hersteller auf dieser Messe vertreten sein werden, erläuterte Wissmann: „Besonders freuen wir uns über einige prominente „Rückkehrer“, die 2009, aufgrund der weltweiten Krise, nicht zur IAA kommen konnten. So haben sich die japanischen Hersteller Honda, Mitsubishi und Isuzu wieder fest angemeldet. Aus Südkorea wird SsangYong dabei sein, aus den USA kommen Chevrolet und Cadillac wieder nach Frankfurt. Darüber hinaus sind Infiniti aus Japan sowie AD Motors aus Südkorea und Changan aus China erstmals dabei.“

Die Zulieferer stellen zahlenmäßig traditionell die größte Ausstellergruppe. Auch sie sind wieder deutlich stärker vertreten. Einige Unternehmen sind nach einer Krisen-Pause 2009 wieder mit einem Ausstellungsstand dabei, u. a. Alpine, Behr, Bertrandt, Continental, Delphi, Hankook, Plastic Omnium oder Tenneco. Erstmals auf der IAA stellen auch namhafte Zulieferer wie Faurecia und Schaeffler ihre Produkte aus.

Das Motto der 64. IAA Pkw lautet „Zukunft serienmäßig“ bzw. „Future comes as standard“. Es positioniere sich im „Spannungsfeld zwischen Jubiläum und Zukunftsversprechen“, zwischen dem Ausblick auf das Künftige und der Sicht auf das, was schon heute technische Reife erlangt habe, Wissmann: „Für kaum eine andere Branche ist die Frage der Serienreife von so zentraler Bedeutung wie für die Automobilindustrie. Jedes neue Modell hat – bevor es zur Serienfertigung kommt – einen langen und intensiven Entwicklungsprozess durchlaufen. Alle Komponenten wurden dabei geprüft, gerade auch in ihrem Zusammenspiel im ‚Gesamtsystem Auto’.“

Im IAA-Plakat 2011 verdichten sich animierte Metallkugeln zu einer „Wolke“ in Form eines Automobils. Die kleinen Kugeln stehen sinnbildlich für viele kleine innovative Ideen, die im Gesamtsystem Auto stecken. Auch die Farben (Electric Blue, Cyan, Schwarz, Weiß, Silber) vermitteln den Aufbruch in die Zukunft. „Das Key Visual steht damit für die Innovationskraft der Automobilindustrie und für die IAA als zukunftsweisende Messe. Den IAA-Besucher erwarten hier neue Ideen und innovative Konzepte“, so Wissmann. dv

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