ATU-Umfrage: 88 Prozent satteln auf Sommerreifen um

Deutschlands Autofahrer wissen um die Bedeutung des regelmäßigen Reifenwechsels zwischen den Jahreszeiten. So satteln 88 Prozent grundsätzlich von Winter- auf Sommerreifen um. Und zwar vorzugsweise im April: Für 72 Prozent ist dieser Monat der ideale Zeitraum für die Umbereifung, 17 Prozent wechseln schon im März und nur vier Prozent im Mai. Dies geht aus einer aktuellen repräsentativen Befragung von 1.005 Fahrzeugbesitzern hervor – durchgeführt von puls-Marktforschung im Auftrag der Werkstatt- und Fachmarktkette ATU (Weiden in der Oberpfalz).

„Dass annähernd neun von zehn Autofahrern auf Sommerreifen wechseln, ist absolut erfreulich. Offenbar sind deren Vorteile in der Bevölkerung bekannt: deutlich kürzerer Bremsweg gegenüber Winterreifen bei warmen Temperaturen, geringere Abnutzung, niedrigerer Kraftstoffverbrauch und höherer Fahrkomfort – sichere und schlagkräftige Argumente, die auch den letzten Zweifler überzeugen sollten“, sagt ATU-Reifenexperte Jochen Haag.

Des Weiteren ergab die Befragung, dass Reifentestberichte von Automobilclubs und Fachzeitschriften für 70 Prozent der Befragten der Hauptaspekt beim Sommerreifenkauf sind – noch vor den Entscheidungskriterien „niedriger Preis“ (34 %) und „Umweltfreundlichkeit“ (28 %). Auf die Frage, wo und wie die Autofahrer ihre nächsten Sommerreifen erwerben möchten, entschieden sich 83 Prozent für die traditionelle Variante, für Auswahl und Kauf im stationären Handel. 16 Prozent ziehen den Online-Erwerb in Betracht.

In Bezug auf Zusatzangebote rund um den Reifenkauf ist 74 Prozent die bequeme Möglichkeit des Radeinlagerns in einer Werkstatt vertraut; 38 Prozent kennen die Alternative Reifengas. Lediglich 28 Prozent wissen, dass es eine Reifenversicherung gibt, mit der zum Beispiel bei ATU neu erworbene Reifen unter anderem gegen eingefahrene Nägel, Vandalismus und Schäden durch Bordsteinrempler geschützt werden können. Je nach Restprofiltiefe werden bis zu hundert Prozent des Kaufpreises bei einem Schaden erstattet. dv

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