Industrielles Aluminiumrad-Finishing mit Gleitschlifftechnik

Ob geschmiedet oder gegossen – bei der R2 Felgenveredelung werden die Aluminiumräder von Luxuslimousinen und Sportwagen auf Hochglanz poliert. Dabei sorgt Gleitschlifftechnik der Rösler Oberflächentechnik GmbH (Untermerzbach) für kurze Bearbeitungszeiten, hohe Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.

Kunden der R2 Felgenveredelung GmbH sind namhafte Serienhersteller von Aluminiumrädern. Sie senden jeden Monat zwischen 4.000 und 5.000 exklusive Leichtmetallräder unterschiedlicher Designs zum Oranienburger Unternehmen. Dort erhalten diese durch eine Kombination aus mehreren Schleif- und Polierschritten ihre brillante Optik.

Für die Bearbeitung vom Rohguss oder Schmiedezustand bis zur perfekt polierten Oberfläche hat R2 rund 60 Tauchschleif (TSA)- und Felgenbearbeitungsanlagen (FBA 24 Turbo) von Rösler im Einsatz. „Durch die Rösler Technologie können wir die Räder mit minimalem manuellem Aufwand bearbeiten und die hohen Anforderungen der Automobilindustrie, insbesondere im Premiumsegment, erfüllen“, so Dirk Gather, Geschäftsführer der R2 GmbH. Bei einem typischen Prozess durchlaufen die Räder zunächst verschiedene Vor- und Feinschleifstufen in Tauschschleifanlagen. „Diese Anlagen sind Hochgeschwindigkeitsmaschinen und sehr flexibel für unterschiedlichste Raddesigns einsetzbar. Dazu gibt es eigentlich nichts Vergleichbares am Markt“, beschreibt Gather.

Es sei aber nicht nur die patentierte Anlagentechnik, durch die diese Maschinen einen Wettbewerbsvorteil bieten, auch die Verfahrensmittel würden eine entscheidende Rolle spielen, schreibt Rösler. Die eigene Entwicklung und Produktion der Schleifkörper für die unterschiedlichen Bearbeitungsstufen stelle sicher, dass diese optimal auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sind. Das heißt in diesem Fall, dass sie einerseits kurze Bearbeitungszeiten, andererseits eine hohe Abtragleistung bei minimalem Eigenverschleiß gewährleisten. Beides trägt entscheidend zur Wirtschaftlichkeit bei.

Den letzten Schliff oder genauer die Spiegelglanzpolitur erhalten die Räder in der kompakten FBA 24 Turbo, die für die Bearbeitung von Rädern bis 24 Zoll ausgelegt ist. Dabei ermöglicht der extrem robuste und langlebige Vibrationsmotor zusammen mit der stufenlosen Geschwindigkeitsregelung die einfache Anpassung an die Bearbeitungsaufgabe und das Felgendesign. Gegenüber herkömmlichen Maschinen mit 2-Motorentechnik biete, heißt es, die FBA eine Leistungssteigerung von bis zu 120 Prozent.

Je nach gewünschter Oberflächenqualität, Ausgangszustand und Raddesign liegt die Gesamtbearbeitungszeit zwischen zwei und neun Stunden. Nachdem die Räder beim Felgenhersteller noch eine Endlackierung erhalten haben, gehen sie zu Automobilherstellern und Edeltunern. dv

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