Neuer Marktteilnehmer bei Synthesekautschuken

Das größte taiwanesische Unternehmen aus der Kunststoffindustrie Formosa Plastics Group (FPG) sei durch die heimische Reifenindustrie ermuntert worden, ins Gummigeschäft einzusteigen, berichten die Taiwan Economic Times. Unter anderem soll im chinesischen Ningbo (Provinz Zhejiang) für mehr als 200 Millionen Euro ab Oktober ein Werk zur Herstellung von 50.000 Tonnen Butylkautschuk (Isobutyle Isoprene Rubber) jährlich errichtet werden, das in etwa zwei Jahren die Produktion hochfahren und die Reifenindustrie beliefern soll. Zusätzlich zu diesem Projekt ist die chinesische Tochtergesellschaft Formosa Synthetic Rubber Corp. in drei weitere Projekte involviert, die mit der Belieferung der Reifenindustrie mit Materialien befasst sind und das Gesamtinvestment des Unternehmens in China auf gut 360 Millionen Euro hochtreiben. Weitere FPG-Investments sind im Heimatland Taiwan vorgesehen sowie auch in dem gleichen gigantischen petrochemischen Komplex Jurong Island in Singapur, in dem auch Deutschlands Lanxess und aus Japan Sumitomo Chemical, Asahi Kasai und die Zeon Corporation Anlagen für die Herstellung von Synthesekautschuk errichten. dv

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