Michelins WRC-Wettbewerber Dmack feiert Traumresultat

Die neue WRC-Saison hat zwar gerade erst mit der Rallye in Schweden begonnen, doch schon sehen Beobachter einen „Krieg um die Reifenkrone“ heraufziehen. Wie das Motorsport-Magazin in seiner Online-Ausgabe schreibt, habe der neue chinesische Reifenlieferant Dmack mit guten Leistungen und dem Sieg in der P-WRC-Wertung bewiesen, dass man dem Wettbewerber Michelin die Serie nicht kampflos überlassen möchte und durchaus mithalten kann. Nachdem sich Pirelli im vergangenen Jahr aus der WRC zurückgezogen hat, ist nun der chinesische Hersteller Dmack einziger offizieller Reifenlieferant neben Michelin. Während sich alle WRC-Werksteams für die französischen Reifen entschieden haben, „setzen viele Privatfahrer auf preisgünstigere Bodenhaftung aus Asien“, so das Medium. Dmack-Motorsportchef Dick Cormack – gleichzeitig Namensgeber der in China gefertigten Rallyereifen – war nach dem Rennwochenende offenbar überwältigt von den guten Ergebnissen: „Es war ein Traumresultat für uns dieses Wochenende – wir hätten uns nie träumen lassen, dass ein Fahrer auf Dmack-Reifen bei unserem ersten WRC-Event gewinnen könnte.“

Aber auch bei Michelin zieht man ein positives Fazit des ersten WRC-Events der neuen Saison: „Bei der Rallye Schweden haben wir unser Comeback in der Rallye-Weltmeisterschaft gefeiert und diesen Winterklassiker zum 21. Mal gewonnen. Zugleich unterstreicht dieses Ergebnis die große Erfahrung und das Know-how“, so Nick Shorrock, Direktor der Michelin-Sportabteilung. Doch mit der siebtschnellsten Zeit in einer Wertungsprüfung, der überhaupt allerersten in den Top Ten, schicke Dmack jetzt eine Kampfansage an Michelin, so das Motorsport-Magazin. „Wir haben bewiesen, dass unsere Reifen gut auf WRC-, S2000- und Gruppe N-Autos arbeiten. Das Resultat wird sicherlich den Wettbewerbern ein starkes Gefühl der Sicherheit geben, jetzt unser Produkt zu benutzen“, so Cormack weiter. ab

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