Fulda führt neuen UHP-Sommerreifen „SportControl“ ein

Fuldas Reifensortiment hat einen neuen Mittelstürmer. Wie auch schon in den Jahren zuvor nutzte die älteste deutsche Reifenmarke auch in diesem Jahr ihre zentrale Marketingplattform „Fulda Challenge“ im Norden Kanadas dazu, einen neuen (Sommer-)Reifen offiziell vorzustellen. Der neue „Fulda SportControl“ wird dabei zunächst in 26 Dimensionen von 16 bis 19 Zoll und Geschwindigkeitsindizes W (bis 270 km/h) und Y (bis 300 km/h) verfügbar sein. Dass die Präsentation des neuen Hochleistungssommerreifens dabei am vergangenen Wochenende an einem der kältesten Orte der Welt im hohen Norden Kanadas in Inuvik bei 40 Grad unter Null stattfand, solle „die eiskalten Leistungsdaten des neuen Fulda SportControl“ unterstreichen.

„Ein außergewöhnlicher Reifen in einer unerwarteten Gegend zu einer ungewöhnlichen Zeit.“ – Fulda überraschte die Reifenbranche mit einem neuen Hochleistungssommerreifen ausgerechnet an einem der kältesten Orte der Welt: In der kleinen Ortschaft Inuvik nördlich des Polarkreises in Kanada präsentierte die deutsche Traditionsmarke am Sonnabendabend im Rahmen der Abschlussfeier zur diesjährigen Fulda Challenge den neuen Fulda SportControl. Dazu leistete sich das Unternehmen eine aufwendige Bühnenshow und wusste damit – quasi am Ende der zivilisierten Welt – nicht nur die anwesenden Reifenhändler aus Deutschland zu beeindrucken, musste für die Reifenpräsentation doch ein logistischer Kraftakt bewältigt werden. Aber zum Reifen.

Die Leistungsdaten des neuen Fulda SportControl, der als Nachfolger des Fulda Carat Exelero eingeführt wird, sollen „heiße Fahrerlebnisse“ versprechen, gibt man sich in Fulda und am Konzernsitz der Goodyear Dunlop Tires Germany in Hanau selbstbewusst: „Der SportControl überzeugt mittels seines asymmetrischen Profils und der progressiven Verstärkungselemente durch agiles Handling“, heißt es dazu vonseiten des Herstellers. Die Vollsilica-Laufflächentechnologie und neuartigen ‚AquaFlow‘-Profilrillen sollen dabei für verbesserten Nass-Grip sowie kürzere Bremswege auf Fahrbahn sorgen. Eine moderne Leichtbaukarkasse reduziere abermals den Rollwiderstand, senke so den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen.

Die deutsche Traditionsmarke sieht den neuen Fulda SportControl dabei in einer langen Tradition, haben die Osthessen doch bereits seit über 30 Jahren Erfahrung im Bau von Hochleistungsreifen; 1978 debütierte der „Fulda Y2000“ als einer der ersten Breitreifen auf dem hiesigen Reifenmarkt. Dieser Fokus auf den Bau von Breitreifen spiegelte sich in den achtziger Jahren in dem Markenversprechen „schwarz.breit.stark“ wider. Dieser Slogan ist seitdem untrennbar mit der Marke Fulda verbunden. „Dank des neuen SportControl ist er jetzt aktueller denn je“, heißt es dazu weiter vonseiten der Reifenmarke, die im fernen Kanada nicht nur ihren neuen UHP-Reifen präsentierte, sondern gleichzeitig auch ihre neue, den alten Slogan „schwarz.breit.stark“ unterstützende Marketingkampagne „Deutschland fährt schwarz“ der Öffentlichkeit präsentierte.

Der neue Ultrahochleistungssommerreifen, der in den Geschwindigkeitsindizes W (bis 270 km/h) und Y (bis 300 km/h) angeboten wird, „ist die passende Antwort auf die besonderen Ansprüche, die kostenbewusste Fahrer leistungsstarker Pkws an die Bereifung in den Sommermonaten stellen. Die Kombination einer Vielzahl moderner Technologien sorgt dafür, dass der Fahrer bei jedem Wetter auf die Performance dieses Haftungsspezialisten zählen kann“, so das Versprechen des Herstellers.

Seine asymmetrische Profilgestaltung mit progressiven Verstärkungselementen sollen ein agiles und präzises Handling ermöglichen. Die progressiven Verstärkungselemente zwischen den Profilblöcken sollen dabei bewirken, dass diese sich bei hoher Krafteinwirkung gegenseitig abstützen, anstatt unter der Belastung im wahrsten Sinne des Wortes einzuknicken. Somit werde die Kontaktfläche zwischen Reifen und Straße maximiert und bleibe auch bei Kurvenfahrten und Ausweichmanövern erhalten.

Geringer Rollwiderstand und guter Nassgriff – das waren früher unüberbrückbare Gegensätze. Doch hochmoderne Laufflächenmischungen aus Silica bieten den Ingenieuren heute die Möglichkeit, beide gewünschte Reifeneigenschaften gleichzeitig zu verbessern. „Heute beherrschen die Entwickler noch mehr: Weiterentwickelte Gummimischungen lassen die positiven Silica-Effekte noch deutlicher zu Tage treten. Silica-Haftvermittler (die sogenannten Silane) und Lösungspolymere „führen zu einer innig vernetzten, homogeneren und vor allem dauerstabilen Gummimischung – ohne das früher beobachtete Aufbrechen der molekularen Strukturen mit der Zeit. Folge: hohe Haftungswerte bei Nässe und abermals reduzierter Rollwiderstand während des gesamten Lebenszyklus.“ Die neuartigen AquaFlow-Profilrillen sollen das Regenwasser sehr effizient kanalisieren und es schnell nach hinten und zu den Seiten des Reifens ableiten. Daraus resultierten „sehr gute Aquaplaning-Eigenschaften und ein beruhigendes Fahrgefühl“.

Ein Reifen ist eine hochdynamische und gleichzeitig hochelastische Konstruktion. Im Fahrbetrieb gibt es zwei Belastungsformen: Beim normalen freien Abrollen wird der Reifen mit geringen Frequenzen angeregt, der Reifen bleibt dabei kühl und produziert deshalb nur geringen Rollwiderstand – gut für geringen Kraftstoffverbrauch und weniger Emissionen. Anders beim Bremsen, Beschleunigen oder bei forcierter Kurvenfahrt: Die Gummielemente werden hierbei stärker angeregt – mit tausendfacher Frequenz. Das führt zu einer sofortigen Erwärmung des Gummis und Haftungssteigerung, vor allem bei Nässe. Bei der anschließenden Geradeausfahrt kühlt der Reifen wieder ab. „Der Fulda SportControl beherrscht beide unterschiedlichen Frequenzbereiche und sorgt daher für geringen Kraftstoffverbrauch bei gleichzeitig guten Nässeeigenschaften.“ Zudem biete seine Leichtbaukarkasse handfeste Vorteile: Je weniger ein Reifen wiegt, desto weniger Material wird beim Abrollen verformt. Und das führt wiederum zu weniger Energieverlust durch die dabei entstehende Wärmeentwicklung. Weiterer Vorzug der Leichtbauweise: weniger ungefederte Massen und dadurch präziseres Handling sowie sensibleres Federungsverhalten.

Der neue Fulda SportControl wird als eine „intelligente Verbindung aus Reifenkonstruktion und Laufflächendesign“ eingeführt. Die optimierte Aufstandsfläche sowie die verbesserte Druckverteilung sollen dabei ein gleichmäßigeres Ablaufbild ergeben. „Das macht sich positiv für den Geldbeutel bemerkbar. Denn der neue Fulda SportControl überzeugt nicht nur mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch mit einer guten Laufleistung.“ Durch die verbesserte Laufruhe bleibe der neuen Fulda SportControl auf der gesamten Wegstrecke dabei in Sachen Geräuschentwicklung ein unauffälliger, weil kaum vernehmbarer Begleiter.

Das Lieferprogramm 2011 umfasst dabei Reifen in den Dimensionen von 205/55 ZR 16 91 W bis 265/30 ZR 19 93Y XL; aktuell sind 26 sogenannte SKUs, also Stock Keeping Units, des neuen Fulda SportControl erhältlich. arno.borchers@reifenpresse.de

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