Titan Tire fährt US-Fabriken im Tarifstreit mit Gewerkschaft runter

Montag, 20. Dezember 2010 | 0 Kommentare
 

Seit Monaten verhandelt der Landwirtschafts- und EM-Reifen- und Räderspezialist Titan Tire nun schon mit den Vertretern der Gewerkschaft United Steelworkers über die Konditionen eines neuen Tarifvertrags. Der aktuell gültige Vertrag war am 19. November ausgelaufen und damals um vier Wochen bis zum 17.

Dezember verlängert worden, während die Verhandlungen weiterliefen. Nun hat der Hersteller beschlossen, die drei Reifenfabriken in Freeport (Illinois) und Bryan (Ohio) und in Des Moines (Iowa) vorübergehend zu schließen und erhöht damit den Druck auf die Verhandlungspartner der Gewerkschaft, die bisher das vom Arbeitgeber unterbreitete Angebot nicht angenommen haben. “Ehrlich, wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, wo dieser Vertrag endlich angenommen werden muss.

Oder die Arbeiter suchen sich Jobs, wo das bezahlt wird was wir hier bezahlen”, kommentierte Titans Chairman und CEO Maurice Taylor die Position der Gewerkschaftsvertreter. Über die Details der noch offenen Fragen wollte er nichts sagen. Ob die Fabriken selbst bei einer kurzfristigen Einigung noch vor den Weihnachtsfeiertagen wieder in Betrieb genommen werden, scheine unwahrscheinlich, so Taylor weiter.

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Kategorie: Markt

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