Preise an Erstplatzierte von Conti-Kraftstoffsparwettbewerb übergeben

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Die Gruber GmbH & Co. KG (Ludwigshafen) – international tätige Fachspedition für Gefahrgut- und Flüssigstofftransporte – bzw. ihre beiden Fahrer Martin Kalvoda und Timo Jöhnk haben den in diesem Jahr erstmals durchgeführten Kraftstoffsparwettbewerb „Beat-the-Best“ der Continental AG gewonnen. Über die gesamte Republik verteilt testeten 15 ausgewählte Speditionen mit je zwei Fahrern, wie sie mit Nutzfahrzeugreifen des Herstellers ihren Kraftstoffverbrauch senken und damit Geld sparen können. Eigens dafür wurden die betreffenden Fahrzeuge auf Conti-Reifen der neuen „L2“- bzw. „R2“-Generation umgerüstet und der Kraftstoffverbrauch ab dem Montagezeitpunkt sechs Monate lang mit dem des gleichen Zeitraumes sechs Monate vor dem Wechsel der Bereifung verglichen. Im Fall von Kalvoda und Jöhnk wird die erzielte Ersparnis mit über 2,3 Litern pro 100 Kilometer beziffert, womit sie alle anderen Teilnehmer hinter sich lassen konnten.

„Wir nehmen seit Jahren die bei uns eingesetzten Reifen nicht nur unter dem Aspekt der Laufleistung unter die Lupe“, sagt Fuhrparkleiter Werner Bürkle. „Was die Wirtschaftlichkeit von Nutzfahrzeugreifen anbelangt, messen wir im Hinblick auf die Kraftstoffkosten insbesondere auch dem Rollwiderstand große Bedeutung bei“, ergänzt er. Hochgerechnet auf eine angenommene durchschnittliche Fahrleistung von 100.000 Kilometern im Jahr ließen sich pro Lkw 2.300 Liter Kraftstoff einsparen, woraus sich bei einem Nettokraftstoffpreis von einem Euro pro Liter eine Kostenreduktion in Höhe von 2.300 Euro ergibt. Die Fahrzeugflotte des für nahezu alle namhaften Chemieproduzenten tätigen und von Werner Weber geführten Unternehmens, das neben dem Stammsitz in Deutschland über Niederlassungen in Rotterdam (Niederlande) und Goole (Großbritannien) verfügt sowie über den reinen Transport hinaus auch Logistikdienstleistungen erbringt, umfasst insgesamt rund 120 ziehende Einheiten. Davon sind 60 in Ludwigshafen stationiert, sodass sich – wie weiter vorgerechnet wird – allein für diese Fahrzeuge eine jährliche Kostenersparnis von 138.000 Euro ergäbe.

„Dass der Rollwiderstand sogar den größten Beitrag zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit leistet, lässt sich auch mathematisch leicht belegen“, meint Jan Michaelsen, Marketingleiter Ersatzgeschäft Deutschland Lkw-Reifen bei Continental, der im Rahmen der Preisverleihung die Siegerurkunden sowie zwei Tankgutscheine in Höhe von 600 und 400 Euro überreichte. Ein Prozent Optimierung des Rollwiderstandes hat seinen Worten zufolge etwa den gleichen Effekt wie 6,7 Prozent Laufleistungsoptimierung. Der Reifenhersteller zählt sich demnach „zu den Marktführern in Sachen Rollwiderstandsoptimierung“. Dank einer veränderten Gürtelkonstruktion sollen seine Reifen der neuen Generation trotz eines größeren Profilvolumens gegenüber ihren Vorgängern einen um fünf Prozent geringeren Rollwiderstand aufweisen. Unterstützt werde dies durch ein als intelligent bezeichnetes Profildesign, das die Beweglichkeit des Reifens derart optimierte, dass auch hier weitere Reduktionen des Rollwiderstandes realisiert werden konnten. Einen zusätzlichen Beitrag dazu liefert nach Conti-Aussagen außerdem noch die patentierte sogenannte „AirKeep“-Technologie, die einem schleichenden Luftdruckverlust und damit einem höheren Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch vorbeuge.

„Die von Continental genannten Zahlen hinsichtlich des Rollwiderstandes spiegeln auch unsere Erfahrungen wider“, bestätigt Werner Bürkle, in dessen Fuhrpark alle neuen Lkw mit telematikgestützten Flottenmanagementsystemen ausgestattet sind. Diese Systeme ermöglichen neben der Dispositionsunterstützung unter anderem auch die Auswertung wichtiger Fahrzeugdaten wie Kraftstoffverbrauch, Bremsleistung oder Gesamtgewicht. Damit ist ein Reporting gewährleistet, das es ermöglicht, zukünftige Maßnahmen zur Kostensenkung im Fuhrpark noch zielgerichteter auf den Bedarf zuschneiden zu können. Der „Beat-the-Best“-Wettbewerb von Continental war laut Bürkle ein willkommener Anlass, neben Informationen über den Kraftstoffverbrauch im Unternehmen auch das Handling und die Haltbarkeit der Conti-Reifen in Erfahrung zu bringen und direkt mit Produkten anderer Hersteller zu vergleichen. Zudem habe die Beteiligung an dem Contest das Bewusstsein für verbrauchsoptimiertes Fahren geschärft. Zu diesem Zweck stehen bei der Spedition Gruber, die jährlich rund 44.000 Tanktransporte überwiegend im kombinierten Verkehr abwickelt, auch regelmäßig Eco-Trainings auf dem Programm.

Nach den Erfahrungen von „Beat-the-Best“ in diesem Jahr will Continental diesen Wettbewerb übrigens auch 2011 wieder durchzuführen. Zumal jeder Liter an eingespartem Kraftstoff einer Minderung des Kohlendioxidausstoßes um 2,6 Kilogramm entsprechen soll – bei 2.300 Litern ergeben sich mithin um knapp sechs Tonnen reduzierte Emissionen dieses Gases, das für die allgemein befürchtete Klimaerwärmung auf der Erde mit verantwortlich gemacht wird. Speditionen, die sich um einen der Startplätze bei dem Wettbewerb im kommenden Jahr interessieren, finden Informationen dazu im Internet unter www.beat-the-best.eu. „Wir sind auf jeden Fall wieder mit von der Partie“, versichert Bürkle. cm

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