Im dritten Quartal Lanxess-Umsatz bei rund 1,9 Milliarden Euro

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Von einem sehr guten Ergebnis im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2010 kann der deutsche Spezialchemiekonzern Lanxess berichten. Verantwortlich dafür macht das Unternehmen die starke Nachfrage nach synthetischen Kautschuken und Hightech-Kunststoffen. Vor diesem Hintergrund hebt man nun zum bereits zweiten Mal in diesem Jahr seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2010 an: Statt wie bisher mit 800 Millionen Euro wird jetzt mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von etwa 900 Millionen Euro gerechnet. „2010 gehen wir von einer sehr guten Entwicklung für Lanxess aus. Dies untermauert unsere erfolgreiche Strategie mit dem Fokus auf Premiumprodukte und Wachstumsmärkte. Unsere Ergebnisse verdeutlichen, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, unser EBITDA-Ziel vor Sondereinflüssen von rund 1,4 Milliarden Euro 2015 zu erreichen“, so der Lanxesss-Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann anlässlich der Präsentation der aktuellen Quartalszahlen des Konzerns. Das EBITDA vor Sondereinflüssen konnte im dritten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahresquartal um 71 Prozent auf 244 Millionen Euro gesteigert werden. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg von 10,4 Prozent im Vorjahr auf 13,2 Prozent. Beim Umsatz konnte man im dritten Quartal um 35 Prozent auf 1,85 Millionen zulegen. Die zehn umsatzstärksten Produkte des Berichtszeitraums gehören Unternehmensangaben zufolge zu den Aktivitäten aus den Bereichen der synthetischen Kautschuke und Hightech-Kunststoffe, die vorwiegend von der Automobil- und Reifenbranche nachgefragt werden.

Diese Branchen hätten von dem steigenden Bedürfnis nach Mobilität – insbesondere in den Wachstumsmärkten – profitiert, heißt es. „Die synthetischen Kautschuke und Hightech-Kunststoffe von Lanxess dienen nicht nur zur Verbesserung der Sicherheit von Reifen und Autos, sondern machen diese auch sparsamer im Kraftstoffverbrauch und damit umweltfreundlicher“, so der Chemiekonzern, dessen Vorstand angesichts der erwarteten guten Ergebnisentwicklung in diesem Jahr eine einmalige Zahlung an Lanxess-Mitarbeiter im Gesamtvolumen von rund 20 Millionen Euro beschlossen hat. „Weltweit haben unsere Mitarbeiter auf Teile ihres variablen Einkommens verzichtet und damit dem Konzern die Möglichkeit gegeben, im Krisenjahr 2009 Einsparungen zu erreichen. Es ist daher nur fair, wenn wir uns nun bei ihnen mit einer Einmalzahlung bedanken“, erklärt Heitmann. Bei Lanxess geht man jedenfalls davon aus, dass sich die positive wirtschaftliche Entwicklung im vierten Quartal und hierbei insbesondere in der Reifen- und Automobilindustrie fortsetzen wird. „Unser Konzern ist auf Wachstumskurs. Um von den Megatrends – insbesondere Mobilität –optimal zu profitieren, werden wir unsere geplanten Investitionen in den kommenden Monaten weiter ausweiten“, kündigt der Vorstandsvorsitzende darüber hinaus mit Blick beispielsweise auf eine Machbarkeitsstudie für ein neues Werk für Neodymium-Polybutadienkautschuk (Nd-PBR) in Asien an. Dieser Kautschuk sei ein wichtiger Bestandteil für die Herstellung von Hochleistungsreifen, eine endgültige Entscheidung über die Anlage wird nach Heitmanns Worten in den kommenden Monaten erfolgen. cm

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