“Masterplan” in Sachen Elektromobilität von Conti gefordert

Dienstag, 9. November 2010 | 0 Kommentare
 

Der Automobilzulieferer Continental plädiert für einen “Masterplan” zur künftigen Mobilität, in dem die Elektromobilität eine elementare Rolle spielt. “Continental ist der festen Überzeugung, dass die Elektromobilität vor einer außerordentlichen Entwicklung steht. Das Autoland Deutschland hat dabei die Chance auf die Poleposition und kann zum weltweit führenden Anbieter für die Elektromobilität werden”, so der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr.

Elmar Degenhart auf dem VDE-Kongress “E-Mobility” in Leipzig. “Voraussetzung ist ein ‚Masterplan’, der die vielfältigen, aufkommenden Anforderungen und das Lösungswissen interdisziplinär bündelt. An ihm sollen alle Partner gemeinsam mitarbeiten: Die Auto- und Energieindustrie, die Stadt- und Verkehrsplaner, die IT-Experten, Designer, Institute, Fuhrparkmanager, Wissenschaftler, Politiker, Verwaltungen und viele andere”, meint er.

Der Continental-Konzern sieht sich selbst demzufolge als einer der führenden Anbieter innovativer Konzepte und Produkte für E-Mobility und verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass man ab 2011 den ersten kompletten elektrischen Antriebsstrang für das Serienfahrzeug eines europäischen Automobilherstellers produzieren wird. Allein dafür seien zwölf Millionen Euro in den niedersächsischen Standort Gifhorn investiert worden, dessen jährliche Produktionskapazität nach Unternehmensangaben auf zunächst bis zu 60.000 Elektromotoren ausgelegt ist.

“Die nächsten Generationen wollen ebenfalls individuelle Mobilität, die alles gleichzeitig ist: umweltfreundlich, energiesparend, sicher und gewinnbringend. Wir müssen die Sorgen der Menschen mit Bezug auf ihre zukünftige Mobilität endlich ernst nehmen und daraus eine gründliche und umfassende Debatte gestalten”, fordert Degenhart. cm.

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Kategorie: Markt, Produkte

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