Zukäufe sollen Lanxess-Portfolio im Bereich Kautschukchemikalien stärken

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Lanxess erweitert das Produktportfolio seiner Business Unit Rubber Chemicals durch den Kauf von zwei Geschäften der Flexsys, einer Tochter des US-Unternehmens Solutia Inc. (St. Louis/Missouri, USA). Der deutsche Spezialchemiekonzern erwirbt demnach die Produktlinien für Primärbeschleuniger und für das Antireversionsschutzmittel “Perkalink 900”. Flexsys-Mitarbeiter werden nicht übernommen. Beide Partner haben über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart. Der Erwerb des Primärbeschleunigergeschäfts bedarf der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. “Die Zukäufe unterstreichen unseren Anspruch als verlässlicher Anbieter von hochwertigen Chemikalien für die Reifenbranche und die Hersteller technischer Gummiartikel”, sagt Luis López-Remón, Leiter der Business Unit Rubber Chemicals. Lanxess will die übernommenen ausgewählten Geschäftsteile des Flexsys-Primärbeschleunigergeschäfts in seine Produktionsanlagen in Kallo (Belgien) und in Bushy Park (South Carolina, USA) integrieren. Mit seiner Produktreihe “Vulkacit” sieht sich der deutsche Konzern als führender Hersteller von Vulkanisationsbeschleunigern, mit denen die Geschwindigkeit des Vulkanisationsprozesses und damit die Eigenschaften des fertigen Kautschukproduktes beeinflusst werden, und hat in den vergangenen beiden Jahren zehn Millionen Euro in die Erweiterung der Produktionsanlagen in Belgien investiert. cm

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