Pirelli bereit für ungewöhnliche Rallyesportherausforderung

Die Rallye Spanien, zwölfter von 13 Läufen zur Rallye-Weltmeisterschaft, wartet am kommenden Wochenende mit einer interessanten Besonderheit auf: Die Veranstaltung im Norden der iberischen Halbinsel ist als Schotter- und Asphaltlauf gleichermaßen deklariert. Die bislang letzte WM-Rallye mit dieser Kombination unterschiedlicher Fahrbahnbeläge war die Rallye San Remo 1996. Zwar hielt im vergangenen Jahr der Schotterlauf auf Zypern auch Asphaltprüfungen bereit, allerdings mussten die Teams diese mit Schotterabstimmung und -bereifung absolvieren. Ford-Pilot Jari-Matti Latvala: “Beim Wechsel von Asphalt auf Schotter kommt es darauf an, so sanft und sauber wie möglich zu fahren. Mit den Schotterreifen werden die Autos auf Asphalt sehr nervös liegen, vor allem das Bremsen wird eine schwierige Angelegenheit.” Reifenausrüster Pirelli sieht sich für die Herausforderung mit gleich drei Reifentypen bestens präpariert: Am Freitag dürften sich die Teams wegen der Streckenbeschaffenheit für die Schotterreifen Scorpion WRC entscheiden, an den beiden Folgetagen haben sie die Auswahl zwischen Asphaltreifen PZero mit harter und weicher Gummimischung. dv

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