Europäisierung der Westlake-Palette vorangetrieben

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Kürzlich erst hatte Guorong Ge, Vice President des chinesischen Herstellers Hangzhou ZhongCe Rubber Co. Ltd., gegenüber Distributoren angekündigt, die Lkw-Reifenpalette der von dem Unternehmen produzierten Marke Westlake komplett überarbeiten und sie im Zuge dessen speziell hinsichtlich der Anforderungen der Märkte in Zentraleuropa anpassen zu wollen. Eigenen Aussagen zufolge sind mittlerweile und in nur 90 Tagen Entwicklungszeit die ersten daraus resultierenden Profile entstanden. Sie sollen unter anderem über eine verbesserte Karkasse verfügen, weil man vor dem Hintergrund einer höheren Wirtschaftlichkeit bzw. im Hinblick auf das Thema Umweltschutz besonderen Wert auf die Runderneuerungsfähigkeit der Reifen gelegt habe.

„So konnten wir in Gesprächen mit unseren Kunden immer wieder heraushören, dass runderneuerte Lkw-Reifen nicht nur wegen ausgereifterer Techniken auf immer breiterer Front akzeptiert werden, sondern auch weil ein allgemeiner Umdenkprozess stattfindet, der es in gewisser Weise ‚en vogue‘ macht, einem Reifen zwei bis drei weitere Leben einzuhauchen“, meint Elis Florea von Diamond Tire, dem Inhaber der zentraleuropäischen Exklusivvertriebsrechte für Westlake-Reifen. Die drei neuen Antriebsachsprofile „CM933“, „CM935“ und „CB972“, die in jeweils drei gängigen Größen angeboten werden, sowie die neuen Lenkachsprofile „CM925“, „CR915“, „CR950“, „CR960A“ und „CR966“, die in je vier gängigen Dimensionen verfügbar sind, werden in diesem Zusammenhang jedenfalls als „Schritt in das neue Westlake-Lkw-Reifenzeitalter“ bezeichnet. Ihnen zur Seite steht zusätzlich der in drei Größen aufgelegte neue Trailerreifen „CR931“, der schrittweise das Modell „CR976A“ in der Westlake-Palette ablösen soll.

„Unbedingt zu erwähnen ist, dass sich unter den neuen Profilen moderne Dimensionen wie etwa 295/60 R22.5, 315/60 R22.5 oder 385/55 R22.5 befinden“, betont Diamond-Tire-Geschäftsführer Werner Portugal. Seinen Worten zufolge werden die ersten Container des Trailerreifens „CR931“ dieser Tage auf den Weg zu den Distributoren geschickt. „Wir sind alle gespannt, welche Rückmeldungen von den Runderneuerern kommen, wenn die ersten abgenutzten Reifen ihr neues Leben erhalten“, sagt er. Mit den nun der Öffentlichkeit vorgestellten neuen Produkten sei die Europäisierung der Marke aber noch nicht abgeschlossen. „Wir werden uns jetzt nicht ausruhen – ganz im Gegenteil, das war erst der Anfang“, erklärt Guorong Ge. Bis Ende nächsten Jahres sei geplant, für alle vorhandenen Profile eines speziell für Zentraleuropa zu entwickeln. Zudem werde man den Markt weiter genau beobachten, um frühzeitig mit Dimensionen anzutreten, die eine sich ständig im Wandel befindliche Transportfahrzeugbranche nachfragt. cm

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