Superior wieder in der Spur

Nachdem der Aluminiumgussradhersteller Superior Industries International (Van Nuys/Kalifornien), der fast ausschließlich aufs Erstausrüstungsgeschäft fokussiert ist, im letzten Jahr unter dem massiven Einbruch im Heimatmarkt Nordamerika gelitten hatte, findet er jetzt auf die Erfolgsspur zurück, wie die Zahlen fürs zweite Quartal des Geschäftsjahres 2010 bzw. die Halbjahresbilanz ausweisen. Im ersten Halbjahr schossen die Umsätze gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 112 Prozent auf 344,8 Millionen Euro in die Höhe, die Anzahl ausgelieferter Räder um 91 Prozent. Einem schmerzhaften Verlust (net loss) für die Monate Januar bis Juni 2009 in Höhe von 77,5 Millionen Dollar steht jetzt ein Gewinn (net income) von 19 Millionen Dollar gegenüber. Die Trennung vom 50-Prozent-Anteil am Aluräderwerk Suoftec in Ungarn sowie der Einstieg beim indischen Mitbewerber Synergies Castings waren darüber hinaus Maßnahmen, die das Ergebnis beeinflusst haben.

Dass Gussradhersteller Superior seinen Joint-Venture-Anteil an Suoftec an Partner und Schmiederadspezialist Otto Fuchs (Meinerzhagen) veräußert hat, spülte zwar 8,6 Millionen Dollar Cash und sonstige Gegenwerte in die Kasse, wirkte sich allerdings aufgrund des Buchwertes mit 4,1 Millionen Dollar negativ aufs Halbjahresergebnis aus. Für das bereits erfolgte 8,7-Prozent-Engagement bei Synergies in der indischen Millionenstadt Visakhapatnam hat Superior 2,5 Millionen Dollar aufgewendet und stellt weitere sieben Millionen Dollar bereit, um den Anteil bis zum Jahresende auf etwa 26 Prozent aufstocken zu können. dv

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