Angehobene Conti-Prognose positiv, aber „nicht wirklich überraschend“

Laut der Financial Times Deutschland hält ein Analyst der Privatbank Merck Finck die vor Kurzem angehobene Conti-Prognose für das laufende Geschäftsjahr zwar prinzipiell für positiv, gleichzeitig aber auch für “nicht wirklich überraschend”. Denn man müsse bedenken, wie gut die Autoindustrie laufe und dass Conti mit seiner ursprünglichen Prognose sehr konservativ gewesen sei. Nichtsdestoweniger spricht man ebenso weiter eine Kaufempfehlung für Conti-Aktien aus wie die Citigroup. Wie die Finanz-Nachrichten melden, sieht die US-Bank in der angehobenen Jahresprognose – trotz einer insgesamt schwächeren Vorhersage in Sachen der europäischen Produktionszahlen im zweiten Halbjahr – den Trend zugunsten von Autozulieferern mit technisch anspruchsvollen Produkten bestätigt. Das zeige, wie sehr die Fahrzeughersteller auf verlässliche Zulieferer angewiesen seien, um den zunehmenden regulatorischen Auflagen begegnen zu können. Vor diesem Hintergrund geht man bei der Citigroup weiter von einer Fusion mit Schaeffler als dem wahrscheinlichsten Szenario aus. Denn dabei seien die Interessen der Minderheitsaktionäre mit denen der Kreditgeber abgestimmt, heißt es weiter. cm

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