Malacalza zweitgrößten Pirelli-Aktionär, Werkskäufe nicht ausgeschlossen

Die italienische Industriellenfamilie Malacalza (Genua) baut ihren Einfluss auf den Mailänder Reifenhersteller Pirelli aus, wie die Börsen-Zeitung berichtet. Sie übernehme die Beteiligung des Pirelli-Erben Carlo Puri Negri an der Holding GPI und stocke den Anteil an Pirelli-Hauptaktionär Camfin auf 12,1 Prozent auf, wofür sie 34,8 Millionen Euro ausgibt. Die Börsen-Zeitung beruft sich dabei auf Äußerungen von Pirelli-Chef Marco Tronchetti Provera, der gleichzeitig ankündigte, Pirelli könne Reifenproduktionen in schnellwachsenden Ländern kaufen, konkrete Pläne gibt es aber wohl nicht. Offiziell habe Firmengründer Vittorio Malacalza die Geschäfte der stark diversifizierten Gruppe zwar in die Hände seiner beiden Söhne Davide und Mattia gelegt, ziehe aber weiterhin die Strippen, berichtet “Culture e impresa” in einem Profil. dv

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