Hankook versteht die „Reifen“ als Heimspiel

Hankook versteht die „Reifen“ als Heimspiel

Der koreanische Reifenhersteller Hankook Tire hat in diesem Jahr zum neunten Mal an der Essener „Reifen“ teilgenommen: Grund genug, den Auftritt als „Heimspiel“ zu bezeichnen. Der Stand sollte ganz im Zeichen der wachsenden Marktbedeutung des Unternehmens stehen. Und tatsächlich reiht sich Erstausrüstungserfolg an Erstausrüstungserfolg in Deutschland, ist Hankook vor allem bei renommierten hiesigen Großhändlern bestens positioniert und stammt immer mehr der hier angebotenen Reifen aus der Fabrik im ungarischen Rácalmás, die auch beständig ausgebaut wird, wie der PR-Manager für Europa Felix Kinzer im Gespräch auf dem Messestand ausführt.

Nach dem Transporterreifen RA 28, dann Ventus Prime wird auch der neue Pkw-Umweltreifen des so sprunghaft wachsenden Reifenherstellers in diesem modernen und von Volkswagen unlängst zertifizierten Werk ab 2011 gefertigt werden, wohl unter dem Namen Kinergy Eco, so heißt jedenfalls das Produkt als Konzeptstudie, ein produktseitiges Highlight auf dem Messestand. Ab wann in Ungarn auch Lkw-Reifen produziert werden, lässt Kinzer noch offen, Entscheidungen seien noch nicht getroffen, gegebenenfalls aber könnte diese zusätzliche Produktlinie mit der Ausbaustufe 3 in Rácalmás in Angriff genommen werden.

Auf der Reifenmesse freute sich Felix Kinzer erst über den hervorragenden zweiten Platz, den das Team Hankook-Farnbacher-Racing gerade beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit einem Ferrari F 430 GTC eingefahren hatte, wenig später folgte die gleiche Platzierung beim Langstreckenklassiker schlechthin in Le Mans. Und die Fahrer waren voll des Lobes über ihre Bereifung, Slicks vom Typ F200, auf der Vorderachse mit weicherer Gummimischung als auf der Hinterachse. Beispielsweise Allan Simonsen: „Der zweite Platz in Le Mans ist eine weitere großartige Leistung von Farnbacher und Hankook.“ Und sein Kollege Lehman Keen: „Unsere Reifen waren großartig. Mit einem Satz konnten wir zwei Stints fahren.“ detlef.vogt@reifenpresse.de

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