Toyo liegt mit Continental und Yokohama im Streit um US-Werk

Donnerstag, 17. Juni 2010 | 0 Kommentare
 

Nachdem die Toyo Tire & Rubber Co. im Mai 2008 auf ihrem japanischen Heimatmarkt eine Partnerschaft und gegenseitige Beteiligung mit der Bridgestone Corp. eingegangen war, steckt das Unternehmen in den USA in großen Schwierigkeiten.

Während Toyo betont, bei der Partnerschaft gehe es nicht um einen “technologischen Austausch” bei der Reifenentwicklung, sehen Continental Tire the Americas (CTA) und Yokohama Tire Corp. (YTC) dies durchaus anders. Und das Problem dabei: Alle drei Unternehmen betreiben seit Ende der 1980er Jahre gemeinsam eine Lkw-Reifenfabrik in Mount Vernon (Illinois/USA) unter der Firmierung GTY Tire Co.

 Wie die US-Fachzeitschrift Tire Review dazu exklusiv berichtet, dürfe Toyo seit Anfang dieses Jahres in der Fabrik keine Reifen mehr produzieren und sei außerdem aus dem Joint-Venture-Unternehmen geworfen worden, und zwar unter dem Hinweis: die Partnerschaft mit Bridgestone in Japan verstoße gegen den Vertrag mit Continental und Yokohama in den USA. Gegen diese Vorgehensweise hat Toyo nun Klage eingereicht und betont, der Rauswurf sei zu Unrecht geschehen. Unterdessen fehlten Toyo in den USA hundertausende Lkw-Reifen, die das Unternehmen eigentlich aus der Fabrik in Mount Vernon beziehen wollte; Kapazitäten in den Werken in Japan könnten dies nicht aufwiegen.

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Kategorie: Markt

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