Sommerreifen im Winter 2009/2010 kaum eine Alternative

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Einer aktuellen Studie der Goodyear-Dunlop-Gruppe zufolge rüsten zum Winter hin immer mehr Deutsche ihre Fahrzeuge auf eine „geeignete Bereifung“ um. So waren in der vergangenen Saison 87 Prozent der Autos in Deutschland mit Winterreifen bereift, während weitere acht Prozent mit Ganzjahresreifen ausgerüstet waren. Folglich hielt es nur jeder 20. deutsche Autofahrer (fünf Prozent) für nicht notwendig, die Sommerreifen zum Winter hin zu demontieren. Ein Jahr zuvor lag dieser Anteil indes noch bei zehn Prozent – die Zahl der Umrüstverweigerer habe sich demnach halbiert. Wie die repräsentative Befragung von 6.250 Autofahrern von Anfang Februar bis Mitte März ebenfalls ergab, gibt es weiterhin zum Teil deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Während 97 Prozent der Thüringer Winterreifen im Winter nutzen, sind dies in Nordrhein-Westfalen lediglich 81 Prozent – der geringste Wert in Deutschland. Stattdessen nutzen zwischen Rhein und Weser aber mit zehn Prozent überdurchschnittlich viele Autofahrer Ganzjahresreifen.

Außerdem zeigte sich, dass sich nach Alter und Restprofil bei 31 Prozent der gefahrenen Reifen in der kommenden Saison ein Ersatzbedarf abzeichnet. Man dürfe daher für die Saison 2010/2011 in Deutschland mit einem Ersatzmarktvolumen von 20,5 Millionen Pkw-Reifen rechnen, heißt es dazu in einer Mitteilung der Goodyear-Dunlop-Gruppe. „Diese Schätzung ist eher konservativ. Je nachdem, welches Szenario zugrunde gelegt wird, erwarten wir, dass der Markt zwischen 20,5 und 21,8 Millionen Reifen aufnimmt“, so Dr. Rainer Landwehr, Vorsitzender der Geschäftsführung von Goodyear Dunlop in Deutschland. Darüber hinaus habe die repräsentative Umfrage gezeigt, so der Hersteller weiter, dass 30 Prozent der untersuchten Fahrzeuge auf Winterreifen der Konzernmarken Goodyear, Dunlop, Fulda, Pneumant, Sava oder Debica gefahren wurden; bei Ganzjahresreifen habe der Anteil sogar bei rund 50 Prozent gelegen. ab

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