Archiv für Mai, 2010

Hankook dementiert: Entscheidung zu Fabrikneubau noch nicht gefallen

Montag, 31. Mai 2010 | 0 Kommentare

Medienberichten zufolge, wonach Hankook Tire nun eine weitreichende Entscheidung zur zukünftigen strategischen Ausrichtung getroffen haben soll, sind falsch. Das bestätigt nun Felix Kinzer, Pressesprecher in der Europazentrale des koreanischen Herstellers, gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG. Dass Hankook eine weitere Fabrik bauen will, nachdem die Fabrik in Ungarn mittlerweile reibungslos läuft, ist kein Geheimnis. Dass Hankook aber, wie nun in einigen Medien berichtet, 600 Millionen Dollar in eine neue Lkw-Reifenfabrik in Indonesien investieren werde, sei nicht entschieden. “Der Standort Indonesien ist ein Standort von mehreren”, so Kinzer. Auch habe der Vorstand noch nicht beschlossen, ob künftig in den Ausbau der Kapazitäten für die Produktion von Nutzfahrzeugreifen oder von Pkw-Reifen investiert werden soll.

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ContiTech: 111 Jahre Produktions-Know-how bei Antriebsriemen

ContiTech: 111 Jahre Produktions-Know-how bei Antriebsriemen

Montag, 31. Mai 2010 | 0 Kommentare

Die “ContiTech Power Transmission Group”, der Antriebsriemenspezialist der ContiTech AG, blickt auf 111 Jahre Produktions-Know-how zurück. “Von Beginn an haben wir die Entwicklung von Antriebsriemen zu komplexen Hightech-Produkten entscheidend geprägt”, resümiert Konrad Müller, Geschäftsbereichsleiter der ContiTech Power Transmission Group. “Heute geben unsere Innovationen Antworten auf aktuelle Herausforderungen.” Eine eigens entworfene Siegelmarke weist im Jubiläumsjahr bei Auftritten nach außen auf die langjährige Erfahrung hin, heißt es dazu in einer Mitteilung. Wie alles begann: 1899 ließ sich die Continental AG, zu der ContiTech gehört, die Wortmarke Continental schützen – unter anderem für Antriebsriemen. Die Produktion startete mit Riemen für industrielle Anwendungen, bald bot das Unternehmen die ersten Keilriemen für Motorräder an – damals noch endlich und mit einem Schloss verbunden. Als kurz vor dem Ersten Weltkrieg in den USA elektrische Autobeleuchtung die Gaslampen ersetzte, musste die Kraft der Lichtmaschine möglichst verlustfrei übertragen werden – der endlose Keilriemen entstand. Einige Jahre später war das Produkt serienreif, das Unternehmen erkannte die Chance. 1927 gab es bereits 36 Abmessungen für alle gängigen Fahrzeugtypen.

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Reifen-Messe: Leitmesse von internationalem Rang

Reifen-Messe: Leitmesse von internationalem Rang

Montag, 31. Mai 2010 | 0 Kommentare

Wenn am Dienstag die Reifen-Messe in Essen beginnt, dann wird die Veranstaltung mit Sicherheit ihrem Ruf als internationale Leitmesse der Reifenbranche gerecht. Wie die Veranstalter der Messe Essen GmbH sowie deren ideller Träger BRV nun melden, stehen in diesem Jahr 599 Namen auf der Ausstellerliste. Nicht nur, dass dies gegenüber der Reifen-Messe 2008 noch einmal einer Steigerung von etwa vier Prozent entspricht. Auch der Anteil der ausländischen Aussteller bleibt im Vergleich zur vergangenen Veranstaltung mit rund zwei Drittel äußerst hoch. In diesem Jahr stammen 383 der 599 Aussteller aus dem Ausland, wobei daran abermals die Chinesen mit 123 Ausstellern den größten Anteil ausmachen – jeder fünfte Aussteller in Essen stammt demnach aus China. Aus Deutschland kommen 216 Aussteller, darunter im übrigen auch die NEUE REIFENZEITUNG, die Sie in Halle 3, Stand 236 finden können. Weiter kommen die Aussteller noch vorwiegend aus Italien (32), Taiwan (28), den Niederlanden (27), Großbritannien und Indien (je 21). Zusätzlich zu den 123 Ausstellern aus China nutzen 99 andere Aussteller von außerhalb Europas die Messe, um sich zu präsentieren – die Reifen-Messe hat sich demnach den Ruf einer internationalen und nicht nur europäischen Leitmesse verdient. ab .

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Die „Größten Unternehmen der Reifenbranche“ – Liste komplett

Montag, 31. Mai 2010 | 0 Kommentare

Die Liste der „Größten Unternehmen der Reifenbranche“, die die NEUE REIFENZEITUNG bereits seit einigen Jahren zusammenträgt und veröffentlicht, ist für das vergangene Geschäftsjahr nun beinahe komplett, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Nachdem auch Apollo Tyres Ende vergangener Woche seinen aktuellen Jahresbericht veröffentlicht hat – das Geschäftsjahr des führenden indischen Reifenherstellers läuft von April bis Ende März –, können Sie nun unsere aktualisierte Rangliste online abrufen. Wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt berichtet, hat sich in den Top-10 lediglich eine Veränderung ergeben: Cheng Shin Rubber (Maxxis) hat Giti Tire auf Platz zehn unseres Rankings abgelöst. Dabei bleiben Toyo Tires, Giti, Apollo Tyres und Kumho allesamt in Schlagnähe zu den zehn größten Unternehmen der Reifenbranche. ab Einen kompletten Überblick über die „Größten Unternehmen der Reifenbranche“ erhalten Sie hier..

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Apollo meldet neuen Umsatzrekord und „beeindruckende Leistung“

Montag, 31. Mai 2010 | 0 Kommentare

Apollo Tyres hat sich endgültig zum größten Reifenhersteller Indiens aufgeschwungen. Wie der Hersteller nun mitteilt, konnte der Umsatz im vergangenen Jahr um 62,9 Prozent auf nunmehr 81,2 Milliarden Rupien (1,34 Milliarden Euro) gesteigert werden. Ein Großteil dieses Wachstums geht freilich auf das Konto der zum Mai 2009 übernommenen Vredestein Banden, deren Zahlen mit einem Umsatz von immerhin 328,5 Millionen Euro bzw. 24,5 Prozent der Gesamtumsätze zu Buche schlagen. Aber selbst wenn man Vredestein noch einmal aus dem konsolidierten Zahlenwerk herausrechnete, ergibt sich für das Geschäftsjahr 2009/2010 (April bis März) eine Umsatzsteigerung von guten 23 Prozent. “Dies ist eine beeindruckende Leistung unseres Unternehmens”, so Chairman Onkar S. Kanwar anlässlich der Vorlage des Jahresberichtes. “All unsere Operationen haben nach einem harten Jahr für das Comeback gesorgt.” Ohne die zugekauften Unternehmensteile Vredestein und Dunlop in Südafrika liegt der indische Hersteller MRF allerdings mit rund 20 Prozent Umsatz vor Apollo Tyres, ist also größter Hersteller in Indien, wenn auch nicht Indiens. Unterdessen konnte Apollo Tyres aber auch seine Gewinnkennzahlen deutlich verbessern. So stieg der operative Gewinn vor Steuern im Berichtszeitraum um 328 Prozent auf 9,1 Milliarden Rupien (150,9 Millionen Euro), was einer operativen Marge von 11,3 Prozent entspricht. Das Geschäft in Europa – also Apollo Vredestein – trug dazu rund 21 Prozent bei. Aber auch der Nettogewinn Apollo Tyres erfuhr mit 370 Prozent eine überaus beeindruckende Steigerung und lag zum Ende des Geschäftsjahres bei 6,5 Milliarden Rupien (107,8 Millionen Euro). ab Weitere Details hierzu erhalten Sie in unserem Geschäftsberichte-Archiv. .

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Techking Tires baut US-Zentrale in Tennessee auf

Montag, 31. Mai 2010 | 0 Kommentare

Der chinesische EM-Reifenspezialist Techking Tires hat eine Zentrale in den Vereinigten Staaten eröffnet. Wie es dazu in lokalen Medien heißt, werde das Geschäft der Techking America L.L.C. künftig durch das Büro in Chattanooga (Tennessee) geleitet. Techking Tires habe dazu Industrieveteran Larry Williams angeheurt, der sich um den Aufbau der Zentrale mit all ihren Funktionen kümmern soll. Selbst die Einrichtung eines eigenen Lagers werde bereits in Betracht gezogen. Techking America betreut dabei nicht nur Nordamerika, sondern auch Lateinamerika; das Unternehmen hat derzeit elf Mitarbeiter. ab.

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Kwik-Fit steht erneut zum Verkauf – Ist Bridgestone interessiert?

Kwik-Fit steht erneut zum Verkauf – Ist Bridgestone interessiert?

Montag, 31. Mai 2010 | 0 Kommentare

Die britische Werkstattkette Kwik-Fit steht offenbar wieder zum Verkauf. Wie die Zeitung “The Guardian” dazu schreibt, versuche die französische Private-Equity-Gruppe PAI, die den führenden britischen Fast-Fitter 2005 von CVC Capital Partners für rund 800 Millionen Pfund gekauft hatte, Kwik-Fit nun für rund 250 Millionen Pfund zu verkaufen. Die Werkstattkette komme allerdings inklusive einer Schuldenlast in Höhe von aktuell 780 Millionen Pfund. Wie es dazu weiter heißt, zähle man auch Bridgestone erneut zu den potenziellen Kandidaten für eine mögliche Übernahme, nachdem der japanische Reifenkonzern 2005 im Bieterwettstreit das Nachsehen hatte. Auch überlegten die Private-Equity-Firmen Blackstone, KKR und Permira, ob sie Angebote unterbreiten sollten, will die Zeitung wissen. Analysten zufolge werde Kwik-Fit im laufenden Jahr seinen Umsatz um rund zehn Prozent auf über eine Milliarden Pfund steigern und damit einen operativen Gewinn von rund 150 Millionen Pfund erzielen, nachdem die Geschäfte sich wieder stark entwickelten, so die Zeitung. Kwik-Fit habe von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise profitieren können, da weniger Neuwagen angemeldet wurden und Endverbraucher mehr auf freie Werkstätten setzten. Kwik-Fit betreibt in Großbritannien rund 600 Fast-Fit-Center und in Europa weitere 500. Vor rund einem Jahr hatte Kwik-Fit die deutsche Tochtergesellschaft Pit-Stop an den Münchener Finanzinvestor BluO verkauft.

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Pneu Egger spendet Erlös aus Online-Autoverkauf

Pneu Egger spendet Erlös aus Online-Autoverkauf

Montag, 31. Mai 2010 | 0 Kommentare

Wie man mit besonderen Aktionen vielen Menschen Freude bereiten kann, beweist Pneu Egger immer wieder aufs Neue. In einer Onlineauktion versteigerte der größte Schweizer Reifenspezialist ein umweltfreundliches Hybridfahrzeug der Marke Honda. Kürzlich übergab Pneu Egger den Auktionserlös von 26.216 Franken (18.000 Euro) an die von Nationalrat Otto Ineichen ins Leben gerufene “Stiftung Speranza”. Seit 2006 setzt sich diese Organisation für die Unterstützung, Förderung und Erhaltung der Berufsbildung in der Schweiz ein. Auktionen sind immer eine spannende Angelegenheit. Speziell aufregend ist es, wenn bei einer Versteigerung um ein exklusives Objekt – wie kürzlich um den “Honda Insight 1.3i Hybrid Comfort” von Pneu Egger – gebuhlt wird. Während 30 Tagen überboten sich denn auch permanent die Teilnehmer der Onlineauktion auf Ricardo.ch. Den Zuschlag erhielt am 30. April ein Bieter aus dem Kanton Luzern. Marcel Stocker aus Ballwil hatte zuletzt die Nase vorn und einn neues Fahrzeug in seiner Garage. .

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Formel 1: Wettbewerb der Reifenhersteller schon im Gange

Montag, 31. Mai 2010 | 0 Kommentare

Beim gestrigen Treffen zwischen Formel-1-Verantwortlichen und Michelin-Sportchef Nick Shorrock in Istanbul am Rande des dortigen Formel-1-Rennens wurde erneut über einen möglichen Reifenvertrag ab 2011 diskutiert, obwohl der französische Hersteller schon aus dem Rennen zu sein schien. Doch wie man im Fahrerlager hört, möchten die Teams nun erst das schriftliche Angebot von Michelin abwarten, das am Dienstag eingereicht werden soll, schreibt Motorsport-Total.com. “Es liegt nun an den Teams”, spielt Shorrock den Ball weiter. “Das Ziel des Meetings heute Morgen war lediglich, sicherzustellen, dass die Teams die Details unseres Angebots voll verstehen.” Man habe im Gegensatz zu den Aussagen mancher Teamchefs keine verbesserten Konditionen auf den Tisch gelegt. Ferner wird Shorrock nicht müde zu betonen, dass “offener Wettbewerb” zur DNA von Michelin gehört, obwohl sich die Teams klar gegen einen Reifenkrieg ausgesprochen haben, so das Medium weiter. Sinn und Zweck des Meetings sei “überhaupt nicht” gewesen, die finanziellen Forderungen nach unten zu korrigieren: “Es wurde nur vorgeschlagen, dass wir die Details unseres Angebots persönlich erläutern sollen”, gibt Shorrock zu Protokoll. “Wir haben unser Angebot abgegeben, das wir für sehr vernünftig halten und nicht übertrieben ist.” Pirelli soll aber nach wie vor unter den geschätzten zwei Millionen Euro liegen, die Michelin pro Team und Saison kassieren würde. Die endgültige Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen. Wer den Zuschlag erhalten wird, ist jedoch wieder offen. Auch bei Michelin tappt man im Dunkeln: “Ich weiß nicht”, meint Shorrock achselzuckend. “Wir werden sehen. Sollte es Wunsch der Teams sein, dann können wir auch noch einmal miteinander reden.

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Trelleborg verkauft „Fluid Solutions“ nach Deutschland

Trelleborg verkauft „Fluid Solutions“ nach Deutschland

Montag, 31. Mai 2010 | 0 Kommentare

Der Trelleborg-Konzern will sich weiter auf zentrale Geschäftsfelder konzentrieren. Wie das schwedische Unternehmen nun mitteilt, habe man mit der Bavaria Industriekapital AG aus München den Verkauf der Aktivitäten “Fluid Solutions” für rund 300 Millionen Kronen (31 Millionen Euro) beschlossen. Der Verkauf sei als Teil der Bemühungen zu verstehen, die Aktivitäten des Konzerns auf ausgesuchte Geschäftsfelder zu fokussieren. Für die Sparte “Trelleborg Automotive”, zu der Fluid Solutions gehört, bedeute dies die stärkere Hinwendung zu Federungslösungen für die Automobilindustrie. Für Fluid Solutions arbeiten europaweit rund 1.900 Menschen; im vergangenen Jahr wurden rund 1,3 Milliarden Kronen (135 Millionen Euro) umgesetzt, aber Verluste eingefahren.

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