Ecofuel-Tour: ‚Vollgas’-Weltreise erfolgreich beendet

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Vier Kontinente, 21 Länder, 70.000 Kilometer in 16 Wochen: Rainer Zietlow hat mit seiner Ecofuel-Tour auf eindrucksvolle Weise die Zuverlässigkeit der Erdgastechnik sowie der Fulda-Reifen bewiesen. Beim Besuch des Reifenwerkes in Fulda berichtete er nun über die Erlebnisse während seiner mehrmonatigen Reise. Erdgas als alternative Antriebsquelle ist vielen Autofahrer suspekt. Gibt es überhaupt genügend Tankstationen für die Öko-Autos? Wie steht es um die Langzeitqualität der Technik? Rainer Zietlow hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Vorurteile mit spektakulären Aktionen zu widerlegen. Im November 2009 setzte er sich an das Steuer seines VW Caddy Maxi mit Erdgasantrieb, um von der Atlantikküste Portugals über die berühmt-berüchtigte Transkontinentale nach Japan zu gelangen. Von dort aus ging es per Schiff nach Bolivien, um von Feuerland aus über die Panamericana bis nach Alaska zu fahren. Sein Auto unterschied sich nur durch die Zusatztanks im Heck von dem Serienpendant.

Fahrzeug und Technik wurden in den vier Monaten der beiden Touren Belastungen ausgesetzt, die ein Auto sonst während seines gesamten Lebenszyklus nicht erleiden muss: Tückische Bodenwellen auf den schneebedeckten Pisten der russischen Tundra ließen den knapp drei Tonnen schweren Lieferwagen bis zu einem halben Meter hoch abheben – eine Tortur für Fahrwerk, Reifen und Bandscheiben.

Fahrerisch war der ‚Todesweg’ in Bolivien die größte Herausforderung. Auf der unasphaltierten, 60 Kilometer langen Strecke überwindet man über 3.000 Höhenmeter. Der nur zweieinhalb Meter breite Bergpass ist weder durch Leitplanken oder Begrenzungsmauern geschützt. Der Blick aus dem Seitenfenster verliert sich in einem über 500 Meter tiefen Abgrund. Nicht umsonst hat die Piste den zweifelhaften Ruf, die gefährlichste Straße der Welt zu sein.

Doch den heikelsten Moment der Tour erlebte Zietlow während der Grenzkontrolle zwischen Mexiko und den USA. Drogenhunde schlugen bei der Durchsuchung des Erdgas-Caddys an. Einen kurzen Augenblick später fand sich der verdutzte Abenteurer auf der Wache wieder, wo er sich in Handschellen dem Kreuzverhör der Grenzbeamten stellen musste. Wären ihm tatsächlich Drogen untergejubelt worden, hätte die Reise wohl mit einem mehrjährigen Gefängnisaufenthalt in Texas ein unrühmliches Ende gefunden. Erst eine bange Stunde später stellte sich heraus, dass die Hunde nur durch den für sie ungewohnten Erdgasgeruch irritiert worden waren.

Nach rund 70.000 Kilometern endete die Tour in Deadhorse in Alaska bei ungemütlichen minus 40 Grad. Doch Auto und Reifen steckten auch diese klimatische Herausforderung klaglos weg.

„Wir sind stolz darauf, dass wir Herrn Zietlow mit unseren Reifen unterstützen konnten und dass sie die unterschiedlichsten Herausforderungen so gut gemeistert haben,“ so Fulda-Produktmanager Rolf-Dieter Stohrer anlässlich des Besuches von Rainer Zietlow in Fulda. „Extremtests wie diese sind ein starker Beleg für die Produktqualität unserer Reifen, von der der Autofahrer auch im Alltag profitiert“, ergänzte Produktionsdirektor Peter Day.

Die CO2-Bilanz der Tour belegte zudem die hohe Umweltfreundlichkeit der Erdgastechnologie. Insgesamt wurden durch die alternative Antriebstechnik knapp drei Tonnen des Klimagases eingespart. Die Fahrt diente zudem einem weiteren guten Zweck: Für jeden gefahrenen Kilometer gingen zehn Cent an ein SOS-Kinderdorf in Bogota (Kolumbien) sowie eines in der Nähe von Moskau. ab

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