Michelin will unbedingt Wettbewerb in der Formel 1 – Und mit wem?

Michelin – derzeit wohl aussichtsreichster da erfahrenster Kandidat für die Ausstattung der Formel 1 mit Reifen ab der kommenden Saison – macht den Wettbewerb ganz offenbar zur Bedingung für die Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports. Wie es dazu in verschiedenen Medien heißt, wolle der französische Reifenlieferant keine Monopolstellung, sondern plane sein Engagement „nur als einer von mehreren Reifenherstellern“, schreibt Motorsport-Total.com. Inwiefern sich die FIA mit diesen Forderungen arrangieren kann, bleibt fraglich, zumal der sogenannte „Reifenkrieg“, dessen Kosten für alle Beteiligten sowie die Reduzierung motorsportlicher Erfolge auf die richtige Reifenwahl ursprünglich zur günstigeren Exklusivausstatterlösung geführt hatte.

„Wir sind interessiert, aber die Rahmenbedingungen müssen stimmen“, ließ ein Michelin-Sprecher am vergangenen Wochenende ausrichten. „Bestimmte Dinge müssen erledigt werden. Wir wollen Wettbewerb, wollen nicht der einzige Lieferant sein. Nur mit Konkurrenzdruck kann man die Technologie weiterentwickeln“, zitiert das Medium weiter. Eine Frage, die ebenfalls unbeantwortet ist, ist die nach dem ‚richtigen’ Wettbewerber. Will Michelin sich etwa auch mit Hankook oder Kumho messen? Oder kommt – wie in der Vergangenheit – nur einer der Weltmarktführer als ‚Wettbewerber auf Augenhöhe’ infrage? Michelin war Ende 2006 aus der Formel 1 ausgestiegen; seit der Saison 2007 ist Bridgestone alleiniger Ausrüster. Der japanische Reifenkonzern will zum Ende dieser Saison sein Formel-1-Engagement beenden. ab

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