ZDK-Präsident warnt vor „Rabattitis“ im Autohandel

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Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes Robert Rademachen warnte den Autohandel in einem Fernsehinterview eindringlich vor den Gefahren einer um sich greifenden “Rabattitis”. Mit Nachlassen im zweistellingen Prozentbereich seien keine Gewinne mehr zu erzielen, sagte er gegenüber der Nachrichtensendung “Tagesthemen”. Rademacher musste allerdings zugeben, dass stabilere Preise nicht vor dem Hintergrund des bestehenden Überangebotes an Kraftfahrzeugen erreicht werden können. Eine überdurchschnittliche Anzahl an Insolvenzen im Kfz-Gewerbe werde es aber nicht geben, so Rademacher weiter. Damit widersprach Rademacher den Direktor des CAR-Instituts der Universität Duisburg-Essen, Ferdinand Dudenhöffer. Der ZDK-Präsident räumte indes ein, dass sich der seit Jahren andauernde Strukturwandel bei den Autohäusern weiter fortsetzen werde – mit auf Dauer weniger Betriebsstätten unter den Dächern von größeren Kfz-Handelsunternehmen. Im Jahr 2009 hatte der ZDK 800 Betriebe weniger gezählt als im Jahr zuvor, schreibt Auto Service Praxis. ab

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