Konfliktlinien: Wer liefert 2011 welche Formel-1-Reifen?

Die neue Formel-1-Saison ist kaum richtig gestartet, wird in der Motorsportszene bereits darüber gestritten, wer in der Saison 2011 unter welchen Konditionen den scheidenden Reifenlieferanten Bridgestone ablösen soll. So teilen sich die Lager in jene, die auch künftig einen einzigen Lieferanten wünschen, und jene, die wieder mehrere Reifenhersteller im Wettbewerb sehen möchten. Michelin, Kumho und Hankook sollen an einer Zusammenarbeit mit der Königsklasse interessiert sein, heißt es dazu in verschiedenen Medien, Williams-Besitzer Frank Williams äußerte sich hingegen: “Ein Reifenkrieg wäre für die Reifenfirmen sehr teuer, denn sie müssten nonstop weiterentwickeln. Außerdem wollen wir doch, dass vor allem die Fahrer die Rennen entscheiden und nicht andere Faktoren, oder?” Eine weitere Konfliktlinie ergibt sich durch die Reifengröße, die Michelin – aktuell offenbar aussichtsreichster Kandidat – künftig an die Formel-1-Teams liefern will. Die meisten Rennställe könnten sich demnach eine Vergrößerung auf 18 Zoll wie in der DTM gut vorstellen. Ross Brawn etwa glaubt: “Wenn ein Reifenhersteller in die Formel 1 kommt, müssen wir dessen Ziele respektieren und versuchen, diese mit den Zielen der Teams zu verbinden. Wenn wir uns gegen Veränderungen sperren, werden wir nicht mehr so attraktiv sein.” ab

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