Deutsche Bank stuft Michelin auf „Hold“ herunter – Kostenspirale

Michelin wie auch alle anderen Reifenhersteller werden von den positiven Trends auf den internationalen Reifenmärkten profitieren können. In diesem Jahr, so die Annahme der Deutschen Bank, werden die Märkte weltweit um rund sieben Prozent wachsen und im kommenden Jahr noch einmal um geschätzte sechs Prozent. Allein in den ersten beiden Monaten dieses Jahres habe die Marktnachfrage um insgesamt 15 Prozent angezogen. Wie die Bank rechnet, werde jedes Prozent Absatzwachstum rund 60 Millionen Euro zusätzlich an operativen Gewinnen für Michelin bedeuten, also in 2010 insgesamt 420 Millionen Euro. Dennoch würden diese positiven Entwicklungen konterkariert durch die dramatische Kostenentwicklung bei den Rohstoffen, insbesondere beim Naturkautschuk. Das Institut ist von den negativen Folgen der Kostenspirale für Michelin sogar dermaßen überzeugt, dass es die Aktien auf “Hold” abwertet und um zwölf bis 15 Prozent geringere Gewinne pro Aktie in diesem Jahr bei Michelin erwartet. ab

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