Sibur-Russian Tyres schneidet durchaus gut ab

Sibur-Russian Tyres – führender russischer Reifenhersteller – litt im vergangenen Jahr ebenfalls unter den dramatischen Einbrüchen am heimischen Markt wie auch andere Unternehmen, etwa Nokian Tyres, Marktführer bei Premiumreifen. Während Sibur-Russian Tyres in 2008 noch einen Umsatz von 27,4 Milliarden Rubel (631,5 Milliarden Euro) erzielte, waren es im vergangenen Jahr gerade einmal noch 20,1 Milliarden Rubel (463,2 Millionen Euro). Dies entspricht einem Umsatzeinbruch von 26,7 Prozent; im Vergleich zu Nokian Tyres’ Umsatzeinbruch in Russland in Höhe von 55 Prozent auf 172 Millionen Euro scheint sich Sibur-Russian Tyres in 2009 durchaus gut geschlagen zu haben. „Das Unternehmen war in der Lage, seine Position als führender Reifenhersteller Russlands in diesen Zeiten schwerer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen zu halten und weiter auszubauen“, kommentiert Vadim Gurinov, Direktor des Unternehmens. Im laufenden Jahr wolle man diese Position weiter konsolidieren.

Im vergangenen Jahr fertigte Sibur-Russian Tyres rund 8,1 Millionen Reifen, darunter 5,4 Millionen Pkw- und LLkw-Reifen, 2,4 Millionen Lkw-Reifen und 300.000 andere Reifen, etwa Reifen für Flügzeuge oder Motorräder. Im Vorjahr waren dies noch 10,2 Millionen Reifen (-20,6 Prozent), darunter 6,3 Millionen Pkw- und LLkw-Reifen (-14,3 Prozent) und 3,6 Millionen Lkw-Reifen (-33,3 Prozent). Insbesondere bei den profitableren Markenreifen konnte Sibur-Russian Tyres den Anteil an der Gesamtproduktion steigern, und zwar von 26 auf 30 Prozent. Exporte machten bereits rund 20 Prozent des Umsatzes aus (Vorjahr: 18 Prozent). Im vergangenen Jahr investierte der Hersteller – trozt Krise – rund 1,5 Milliarden Rubel (35 Millionen Euro) in die Erweiterung der Produktionskapazitäten und kann heute 650.000 Ganzstahl-Lkw-Radialreifen mehr fertigen als im Vorjahr. Im laufenden Jahr plane das Unternehmen aber, seinen Output wieder um rund 14 Prozent zu steigern, heißt es dazu auf der Internetseite des Unternehmens.

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