ATU erzielt solides Jahresergebnis 2009

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Die Fachmarkt- und Werkstattkette ATU (Weiden) schätzt das Ergebnis des vergangenen Jahres als solide ein. Die Umsätze der Gruppe – zu der aktuell ca. 650 Filialen in Deutschland, Österreich, Tschechien, den Niederlanden, Italien und der Schweiz gehören und die rund 13.000 Mitarbeiter beschäftigt – blieben 2009 mit einem leichten Rückgang um 3,3 Prozent auf 1,242 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage und der Belastung durch die negativen Auswirkungen der Abwrackprämie konnte ATU das bereinigte Ergebnis (EBITDA) 2009 um 22,8 Prozent auf 94,6 Millionen Euro steigern. Die Nettoverschuldung des Unternehmens sank im Jahr 2009 von 523 Millionen Euro auf 517 Millionen Euro.

Im vierten Quartal des letzten Jahres profitierte ATU vom guten Winterreifengeschäft. Durch attraktive Preise und die Vorteile der eigenen Lagerhaltung konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben deutliche Marktanteile gewinnen. Während der Gesamtmarkt bei Winterreifen in Deutschland um rund acht Prozent stieg, konnte ATU in diesem Segment nahezu doppelt so stark wachsen und die Umsätze um 15 Prozent erhöhen. Unterjährig haben die herausfordernde gesamtwirtschaftliche Situation und die gestiegenen Abwrackquoten allerdings zu leicht rückläufigen Entwicklungen bei Warenverkäufen und Werkstattumsätzen, insbesondere im Bereich Serviceaufträge und Sommerumbereifung, geführt.

Gute Wachstumsraten habe man im Geschäftsfeld Flottenservice, in dem innerhalb des letzten Jahres mehr als 10.000 Neukunden gewonnen werden konnten, erzielt, sodass die Gesamtanzahl der Firmenkunden mittlerweile über 80.000 umfasst. Der Bereich E-Commerce entwickelte sich ebenfalls positiv und erhöhte den Umsatz um 32 Prozent. Der Onlineshop www.atu.de hat sich mit über 1,6 Millionen Gästen pro Monat im deutschen Kfz-Service etabliert.

Dank eines umfangreichen Effizienzsteigerungsprogramms konnten die Kosten in vielen Bereichen reduziert werden. Damit gelang es ATU, die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise und der Abwrackprämie auf dem Kfz-Servicemarkt zu begrenzen. „Trotz der widrigen gesamtwirtschaftlichen Lage hat sich ATU im vergangenen Jahr gut behauptet“, sagt Dr. Michael Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung des Unternehmens. „Mit der Konzentration auf unsere alten Stärken wie schneller Reparaturservice, günstige Preise und gute Servicequalität haben wir unsere Marktführerschaft im Kfz-Servicebereich ausbauen können.“

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