Bridgestone büßt ein Fünftel seines Umsatzes ein

Auch für Bridgestone – den größten Reifenhersteller der Welt – hielt das zurückliegende Geschäftsjahr im Grunde genommen nur Rückgänge bereit. Während Michelin mit einem Umsatzrückgang von 9,8 Prozent leben musste und Goodyear unter dem Einbruch von 16,4 Prozent ebenfalls zu leiden hatte, trifft es Bridgestone den Zahlen nach sogar noch härter: Der Jahresumsatz ging demnach sogar um 19,7 Prozent auf 2.597,0 Milliarden Yen zurück (19,643 Milliarden Euro). Nennenswerte Ausreißer unter den Geschäftssparten bzw. den verschiedenen Regionen, für die Bridgestone nun detaillierte Zahlen vorlegt, gibt es indes nicht; der Umsatzrückgang in Europa liegt demnach bei 23,7 Prozent auf jetzt 362,5 Milliarden Yen (2.741,8 Milliarden Euro). Unterdessen leidet das operative Konzernergebnis etwas unter den negativen Zahlen aus Europa.

In Europa musste Bridgestone einen operativen Verlust von 11,9 Milliarden Yen (90 Millionen Euro) hinnehmen, nachdem bereits das Vorjahr mit einem operativen Verlust abgeschlossen wurde (4,8 Milliarden Yen). Obwohl in Europa die abgesetzten Stückzahlen bei Pkw-/LLkw-, Lkw- und Busreifen „wesentlich unter denen des Geschäftsjahres 2008“ waren, so Bridgestone im heute veröffentlichten Bericht, gab es in Europa auch „einen bedeutenden Zuwachs bei den verkauften Stückzahlen strategischer Produkte, angeführt von Notlauf- und UHP-Reifen im Ersatzmarkt“. Immerhin gelang es dem japanischen Reifenkonzern im vergangenen Geschäftsjahr, einen Nettogewinn in Höhe von einer Milliarde Yen (7,6 Millionen Euro) zu erzielen.

Weitere Details zu diesen Kennzahlen erfahren Sie hier in unserem Geschäftsberichte-Archiv.

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