Autoindustrie patzt bei Kommunikation mit potenziellen Kunden

Mittwoch, 17. Februar 2010 | 0 Kommentare
 

Eine Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint und des IT-Dienstleisters Multi-M/IT attestiert der europäischen Automobilindustrie “deutliche Schwächen bei der Betreuung potenzieller Neuwagenkäufer”. Diese Erkenntnis wird daraus abgeleitet, dass bei der Kommunikation zwischen Unternehmen und Verbrauchern auf elektronischem Wege (also per Internet bzw. E-Mail) tagelange Verzögerungen oder gar völlig ausbleibende Rückmeldungen an der Tagesordnung zu sein scheinen.

Denn im Rahmen der Studie wurden im November 2009 auf den Internetseiten von 19 Autoherstellern aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Russland und Spanien bei 2.500 Stichproben Infomaterialien sowie Probefahrten angefordert. In 48 Prozent aller Fälle hätten die Interessenten länger als sieben Tage auf die Zusendung der Materialien warten müssen, heißt es.

Und bezüglich der angefragten Probefahrten seien in 63 Prozent der Fälle vier oder mehr Tage bis zu einer Antwort vergangen. Selbst nach Abschluss des 14-tägigen Untersuchungszeitraums sollen immerhin noch 42 Prozent der Anfragen in Sachen Probefahrt unbeantwortet geblieben sein. Nach Ansicht ihrer Initiatoren macht das Ergebnis der Studie deutlich, dass die gesamte Industrie erhebliche Probleme mit den Prozessen im Lead-Management hat.

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Kategorie: Markt

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