VRÖ-Marktdatenerhebung 2009

Für die VRÖ-Reifenspezialisten lief das vergangene Jahr nicht schlecht. Insbesondere wenn man berücksichtigt, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen alles andere als erfreulich waren. Vor allem im so genannten Consumer-Bereich, also Pkw- und Motorrad-Reifen, waren sowohl bei den Stückzahlen als auch bei den Umsätzen Zuwächse zu verzeichnen. Das ist das Ergebnis der Marktdatenerhebung 2009, die vom Marktforschungsinstitut bmm im Auftrag des VRÖ (Verband der Reifenspezialisten Österreichs) bei den österreichischen Reifenspezialisten durchgeführt wurde und die der  VRÖ jetzt präsentiert.

Schlecht lief das Geschäft hingegen im Nutzfahrzeugsegment. Die fast durchwegs rückläufigen Stückzahlen wurden von sinkenden Preisen je Einheit begleitet. Für die Rückgänge bei Nutzfahrzeug-Reifen ist zweifellos die angespannte Wirtschaftslage verantwortlich. Runderneuerten Reifen kam hingegen die Kostensensibilität vieler Unternehmen entgegen, schreibt der Verband in einer Presseinformation.

Die Marktdatenerhebung 2009 umfasste den Zeitraum Januar bis November. So können bereits jetzt entsprechende Zahlen vorgelegt werden. Befragt wurden 27 VRÖ-Mitglieder, die rund zwölf Prozent des gesamten österreichischen Ersatzreifenmarktes repräsentieren.

Im Pkw-Bereich überraschen die gemeldeten Daten für Sommerreifen. „Dafür scheinen verstärkte Lagerabverkäufe, vermehrte Direktimporte und Sondereffekte verantwortlich zu sein“, merkt VRÖ-Generalsekretär Richard Vogel an. Bei M+S-Reifen trugen der Wintereinbruch zum „richtigen“ Zeitpunkt und eine Zunahme der Neuwagenkäufe im Herbst zum Erfolg bei. Im Segment Leichtmetallräder waren die Reifenspezialisten mit dem Angebot von Kompletträdern erfolgreich.

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