Bis 2013 keine betriebsbedingten Kündigungen bei Bosch in Feuerbach

Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten haben das Management und die Mitarbeiter des mit 11.800 Beschäftigten größten deutschen Bosch-Standortes Feuerbach in Gesprächen ein Verhandlungsergebnis erzielt, wonach das Unternehmen bis Anfang 2013 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet. Im Gegenzug dafür soll sich die Arbeitnehmerseite künftig an den Kosten der Kurzarbeit beteiligen. Die zum 1. Januar in Kraft tretende Vereinbarung sehe vor, dass die Beschäftigten fast 50 Prozent der sogenannten Remanenzkosten tragen, die ansonsten allein vom Unternehmen zu schultern wären, schreibt das Blatt. Wie es weiter heißt, wolle man das Ganze nun über einen Fonds finanzieren, in den allen Mitarbeiter – also auch Führungskräfte – einzahlen. Letztlich soll dies jeden Bosch-Mitarbeiter zwischen einem und anderthalb Prozent seines Jahreseinkommens kosten.

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