TRW eröffnet zweites Entwicklungszentrum für Fahrerassistenzsysteme

TRW Automotive Holdings Corp. hat ein zweites Entwicklungszentrum für Fahrerassistenzsysteme (FAS) nahe seiner US-Zentrale in Livonia (Michigan/USA) eröffnet. Der neue Standort wird eng mit den europäischen FAS-Zentren im englischen Bir­ming­ham und in Koblenz zusammen arbeiten. Eine weitere gute Vernetzung besteht mit dem TRW-Fertigungsstandort für Radarsysteme in Brest (Frankreich). Damit ist TRW noch besser aufgestellt, um seinen Kunden von der Entwicklung bis zur Auslieferung des Produkts in den wich­tigsten Automobilregionen der Welt vor Ort Unterstützung zu bieten. Als Marktführer für aktive und passive Sicherheit verfolgt TRW die globale Strategie, seinen Kunden auf jedem der drei – für die Automobilindustrie – wichtigen Kontinente (Europa, Amerika, Asien) vor Ort professionelle Un­ter­stützung bei der Entwicklung von FAS-Systemen zu bieten. Daher beschäftigt TRW auch FAS-Ingenieure in Japan und Korea.

Martin Thoone, Vice President Global Electronics Engineering: „Der weitere Ausbau und die Vernetzung der FAS-Entwicklungszentren in Nordamerika versetzt uns in die Lage, unsere Führungsposition auszubauen und durch die Nähe zu unseren regionalen Kunden einen weiteren Nutzen zu erzielen. Außerdem können wir unseren Kunden mit diesem Schritt Unter­stützung für das gesamte Portfolio der FAS-Anwendungen – einschließlich Kamera, Radar und Sensor­fusion – zur Verfügung stellen. Damit sind wir einen großen Schritt weiter auf dem Weg zu unserer Vision der „Kognitiven Sicherheit“. Denn wir können beispielsweise unser Bremsen-Know-how aus Livonia mit unseren Fachkenntnissen über passive Sicherheit aus Farmington Hills kombinie­ren. Damit schaffen wir die einzigartige Möglichkeit, alle Fahrerassistenzfunktionen anbieten zu können, die sich aus der Integration von aktiver und passiver Sicherheit entwickeln lassen.“

Das neue Technologiezentrum wird sich auf die Entwicklung der Fahrerassistenzsysteme auf Fahrzeug- und Applikationsebene spezialisieren. Dabei profitieren die Ingenieure davon, dass im benachbarten TRW-Technologiezentrum für Bremsen in Livonia Hunderte von Fachkollegen aus Design, Test, Mechanik, Elektronik und Applikationsentwicklung unmittelbar vor Ort sind. Ed Carpenter, Vice President Global Electronics: „Wir halten den Bereich Fahrerassistenzsysteme für einen besonders wichtigen Wachstumsfaktor für den geplanten, weltweiten Ausbau unserer Elektroniksparte. Mit der Eröffnung eines zweiten FAS-Entwicklungsstandorts in Nordamerika setzen wir ein weiteres Signal für diesen Geschäftsbereich und die Kunden aus dieser Region. Wir glauben, dass diese wichtigen Sicherheits- und Komforttechnologien hier eine große Zukunft haben.“

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