ATR-Industrie-Vollversammlung 2009: Maßnahmen zeigen Erfolg

Zum Jahresabschluss bei der Industrievollversammlung der ATR wollte eigentlich niemand von Krise sprechen. ATR-Vorstand Roland Dilmetz tat es aber dennoch: „In der Krise liegt die Chance.“ Damit meinte er aber nicht die aktuelle Situation, sondern vielmehr, dass die ATR mit ihren Gesellschaftern und Industriepartnern schon frühzeitig gegen die Krise angesteuert habe. Und das mit Erfolg, national wie international: So konnten die deutschen ATR-Partner Matthies, Stahlgruber und WM entgegen der allgemeinen Entwicklung die Umsätze überdurchschnittlich steigern.

Vor allem das Geschäft mit den Konzeptbetrieben von AC AUTO CHECK, Meisterhaft und autoPARTNER liege weit über dem Branchendurchschnitt und sei sehr stabil, heißt es in einer Presseinformation. Das wird zum einen als deutliches Signal für die Industrielieferanten gewertet, die die Marketingaktivitäten unterstützen. Zum anderen zeige das auch, dass die ATR-Konzeptbetriebe auch in schwierigen Zeiten gut aufgestellt seien. Die Bilanz: Auf 2.347 Partner stieg die Zahl der Werkstatt- und Handelskonzepte (Stand Ende November 2009). Zwei erste Plätze und ein dritter Platz bei „Werkstatt des Jahres 2009“ sollen den Konzepten weiteren Schub geben.

Eine Maßnahme mit Langzeitwirkung sei 2008 und 2009 zum Beispiel die Premium-Fahrzeugendkontrolle gewesen. Die Überprüfung der Arbeitsabläufe durch Dekra-Sachverständige habe positive Ergebnisse gebracht, aber auch ein enormes Potenzial aufgezeigt. Also kein Grund für Stillstand, weshalb die ATR-Akademie aus den Ergebnissen das Schulungskonzept „Reparaturen erkennen und erfolgreich verkaufen“ für 2010 entwickelt. Auch die Qualifizierungsmaßnahme ATR-Trainingscamp für Auszubildende der Konzeptpartner sei ein voller Erfolg gewesen und wird weitergeführt, ebenso wie die Werkstatt-Ersatzwagenaktionen und die Rechtsberatung über ADVOMOTIVE.

Da technische Qualifizierung und ein professioneller Außenauftritt bei Kfz-Betrieben zunehmend Hand in Hand gehen müssen, um Kunden zu gewinnen und zu binden, forciert die ATR 2010 die noch intensivere Nutzung der Werbebühne sowie einheitliche Berufskleidung.

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