Aus ATU Umweltservice wird Estato Umweltservice

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Nach seiner Umfirmierung von der ATU Autoteile-Unger Umweltservice GmbH & Co. KG zur Estato Umweltservice GmbH strebt das in Weiden in der Oberpfalz beheimatete Recyclingunternehmen mit einer Zweigniederlassung in Werl (bei Dortmund) eine Ausweitung des Geschäfts bzw. weiteres Wachstum an. Gleichwohl sieht man sich selbst schon heute als eines der führenden Unternehmen im Bereich der Aufbereitung und Wiederverwendung von Altmaterialien aus der Kfz-Branche. „Durch das Recycling von Abfallstoffen zu neuen, innovativen Rohstoffen achten wir bereits heute stark auf den Erhalt unserer Umwelt für künftige Generationen. ATU ist und bleibt ein strategisch wichtiger Partner, darüber hinaus werden wir aber in den nächsten Monaten das Geschäft mit externen Partnern stark forcieren und neue Kooperationen in Deutschland und im europäischen Ausland suchen“, sagt Estato-Geschäftsführer Josef Hösl. Das Unternehmen verwertet und recycelt eigenen Aussagen zufolge fast alle Altteile und Abfälle, die in Kfz-Werkstätten anfallen. An beiden Standorten werden beispielsweise Altreifen mittels halb automatischer Sortieranlagen kontrolliert, bevor sie entweder zur Wiederverwendung oder zur stofflichen Verwertung in die eigenen Reifenrecyclinganlagen am Standort Weiden gehen.

Demnach werden in sechs Produktionslinien jedes Jahr rund 14 Millionen Altreifen in die Bestandteile Gummigranulat, Stahl und Textil getrennt. Die so gewonnenen Materialien dienen laut Estato als Sekundärrohstoffe unter anderem für Anwendungen im Bereich Lärm-, Fall- und Bautenschutz. „Die Altreifen stammen zu gleichen Teilen von deutschen und europäischen Partnern“, so das Unternehmen, das jüngst die Veredelung von Reifendraht in stabiler, hochwertiger Qualität ins Portfolio aufgenommen hat und sich diesbezüglich in einer Vorreiterrolle sieht. Abgesehen von Reifen zerlegt bzw. verwertet Estato eigenen Worten zufolge jährlich etwa eine Million Ölfilter in einer speziellen Ölfilterzerkleinerungsanlage und entsorgt jedes Jahr rund 6.500 Tonnen Papier und Kartonagen, 13.800 Tonnen Altbatterien und 8.500 Tonnen Altmetalle aus dem Kfz-Bereich. Das Unternehmen ist ein nach § 52 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit einem zertifizierten Qualitätsmanagementsystem für die Verwertung von Altreifen und auch Teilnehmer am Umweltpakt Bayern.

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