Kwik-Fit schafft Covenant-Hürde nur dank Finanzspritze

Kwik-Fit in Großbritannien benötigt finanzielle Unterstützung, um nicht gegen sogenannte Covenants, also Kreditklauseln, zu verstoßen. Wie es dazu in Medienberichten heißt, müsse der französische Finanzinvestor PAI Partners, der den führenden britischen Fast-Fitter im Sommer 2005 für umgerechnet 1,2 Milliarden Euro übernommen hatte, nun kurzfristig 20 Millionen Pfund beibringen, damit Kwik-Fit vereinbarte Kreditklauseln nicht bricht. Die Rettungsaktion komme für PAI zu einem schwierigen Zeitpunkt, so die Financial Times, da ein Teil der PAI-Partner die Halbierung eines jüngst zusammengetragenen Übernahmefonds in Höhe von 5,4 Milliarden Euro fordert. Kwik-Fit hatte zum Ende des vergangenen Jahres Schulden in Höhe von 822 Millionen Pfund. Die Fast-Fit-Kette wurde im vergangenen Jahr insbesondere durch den fallenden Wechselkurs des Britischen Pfunds getroffen; ein Großteil der PAI-Akquisition wurde mit Krediten auf Euro-Basis finanziert, die Kwik-Fit-Gewinn hingegen sind in Pfund. Auch die rückläufige Nachfrage in Zeiten der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, etwa nach Reifen, habe das Unternehmen ebenfalls hart betroffen. Kwik-Fit betreibt in Großbritannien rund 570 Outlets.

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