Werkstattausrüster stehen wieder besser da, sagt der ASA

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Die Umsätze der stark exportorientierten Werkstattausrüstungsbranche haben sich in den vergangenen Monaten stabilisiert. Dies erklärte der Präsident des Bundesverbandes der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen (ASA), Klaus Burger, am Dienstag laut Auto Service Praxis auf dem Jahres-Pressegespräch im hessischen Mühlheim-Lämmerspiel. Inzwischen seien auch leichte Zuwächse zu erkennen, wobei noch bei weitem nicht das Umsatzniveau der Vorjahre erreicht sei, so Burger. Als krisenfest behaupteten sich laut Burger die Anbieter von Diagnosegeräten und Fahrwerksvermessungssystemen. Die Lage bei den Hebetechnik-Herstellern sei dagegen sehr angespannt.

Vor allem die europäischen Märkte hätten sich als problemtisch erwiesen, insbesondere der britische Markt, welcher von der Finanz- und Wirtschaftskrise besonders stark getroffen wurde. Auch Exporte nach Russland und angrenzende Staaten gingen zurück, während sich zum Beispiel die Märkte Asien und Südamerika, und hier vor allem Brasilien erfreulich zeigten. Zum wiederholten Mal wies Burger auf die mangelnde Unterstützung des Mittelstandes durch den Staat hin. So habe zwar die Ausdehnung des Kurzarbeitergeldes von sechs auf 24 Monate einen größeren Personalabbau verhindern können, doch sei es für die Branche weiterhin schwer erforderliche Finanzmittel zu erhalten, heißt es weiter bei Auto Service Praxis.

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