Walter Röhrl siegt mit Michelin-Reifen in Historic-Wertung

„Misión cumplido“ für Michelin und Walter Röhrl: Mit einem Porsche 911 RSR des schwäbischen Spezialisten „Classic Power“ auf den klassischen Semi-Racing-Pneus aus Michelins TB-Familie gewann der zweifache Rallye-Weltmeister am vergangenen Wochenende die Historic-Wertung der Rallye Costa Brava. Der Sieg von Röhrl und Beifahrer Peter Göbel über die gesamte Elite der historischen FIA Rallye-Europameisterschaft war der erste Wettbewerbsauftritt des von Michelin unterstützten rund 325 PS starken Hecktrieblers.

Michelin Deutschland stellte für den klassischen „Elfer“ Baujahr 1981 ein Kontingent der historischen Wettbewerbsreifen aus der TB-Familie zur Verfügung. Die TB-Reifen basieren auf jenen Pneus, die in den 70er und 80er Jahren die Rallyeszene dominierten. „In puncto Optik und Konstruktion entsprechen diese Produkte zwar dem historischen Vorbild, zugleich kommen aber moderne Technologien und Laufflächenmischungen zum Einsatz“, erläutert Josef Schneider, Produktleiter Motorsport Pkw/Oldtimer für Deutschland, Schweiz und Österreich. Die speziell auf kraftvolle Hecktriebler und schnelle Asphaltprüfungen zugeschnittenen TB-Reifen erwiesen sich auf den winkligen Hangstraßen jedenfalls als perfekte Wahl.

Das Team von Wolfgang Reile war mit zwei verschiedenen Versionen des Michelin TB nach Katalonien gereist. Am Freitag – bei noch trockenen Straßen – kamen die TB 5 in den Dimensionen 225/50 R15 (vorn) und 285/40 R15 (hinten) zum Einsatz. Die Semi-Racing-Pneus lieferten sowohl bei den tagsüber sommerlichen Temperaturen als auch auf dem kalten Asphalt der nächtlichen Wertungsprüfungen Grip. „Der TB 5 reicht mit seinen präzisen Lenkreaktionen und seinem direkten Fahrgefühl sehr nah an einen profillosen Slick heran“, schildert Wolfgang Reile die Einschätzung seines Starpiloten.

Am Samstag jedoch wandelte sich das Bild: „Als es nass wurde, fuhr Walter mit dem Messer zwischen den Zähnen“, berichtet Reile. Mit dem für feuchte Fahrbahn optimalen Michelin TB 15 fuhr der ehrgeizige Regensburger zwei Mal Bestzeit und sicherte sich den Gesamtsieg – vor allen Fixstartern der historischen EM.

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