Michelin: 14 Prozent Absatzminus

Michelin leidet noch immer unter der weltweiten Autokrise. Im dritten Quartal ging der Absatz um 14 Prozent zurück, wie der Konzern gestern mitteilte. In den ersten neun Monaten errechnet sich dadurch ein Minus von 20,1 Prozent. Der Umsatz fiel zwischen Juli und September um ca. elf Prozent auf 3,75 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten betrug das Minus 12,5 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen hofft, dass die Abwrackprämien in vielen Ländern die Reifennachfrage beleben, der Lagerabbau beim Handel dürfte darüber hinaus weitgehend abgeschlossen sein. Aufgrund günstigerer Rohmaterialpreise erwartet der Konzern zudem eine rentablere zweite Jahreshälfte. Traditionell gibt Michelin im dritten Quartal keinen Gewinn bekannt. Im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen einen Verlust von 119 Millionen Euro verzeichnen müssen.

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