“Unsinnige Ausnahmen” in Umweltzonen müssen nicht sein, sagt Pirelli

Montag, 26. Oktober 2009 | 0 Kommentare
 

Die Schadstoffbelastung in den sogenannten Umweltzonen könnte nach Ansicht von Pirelli Eco Tech noch deutlich gesenkt werden, wenn die Verantwortlichen rechtzeitig wüssten, welche Technologien im Markt bereits verfügbar sind. Als Beispiel führt das zur Pirelli-Gruppe gehörende und auf Rußpartikelfiltersysteme spezialisierte Unternehmen die seiner Meinung nach “unsinnige Ausnahmegenehmigung für Reisebusse in Berlin” an. Denn ab 2010 dürften dort – wie auch in Hannover – zwar nur noch Fahrzeuge mit grüner Feinstaubplakette in die Umweltzone einfahren, doch die Verwaltung der Bundeshauptstadt soll Reisebusse für die nächsten zwei Jahre von der Nachweispflicht entbunden haben, weil man offenbar davon ausging, für sie seien 2012 kaum entsprechende Rußpartikelfiltersysteme verfügbar.

“Das ist ein Irrtum”, weiß Thomas Kaltwasser von Pirelli Eco Tech zu berichten und verweist in diesem Zusammenhang auf die von dem Unternehmen selbst unter dem Namen “Feelpure” angebotenen Produkte hin. “Wir halten für fast jeden Reisebus ein geeignetes Filtersystem bereit”, meint Kaltwasser und rechnet vor, dass sich bei einer entsprechenden Nachrüstung bei einem Bus mit Euro-II-Motor bei einer Einsatzzeit von 2.800 Stunden im Jahr der Ausstoß von 70 Kilogramm Feinstaub pro Jahr um 95 Prozent bzw.

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Kategorie: Produkte

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