Kumho vertagt US-Baupläne um weitere drei Jahre

Kumho Tires verschiebt den geplanten Fabrikbau in den Vereinigten Staaten noch weiter. Lokalen Medien zufolge plane der koreanische Hersteller nun, mit den Bauarbeiten in Macon, Bibb County (Georgia/USA) nicht vor 2013 zu beginnen. Der ursprüngliche Plan sah die Fertigstellung der Fabrik bis Ende dieses Jahres vor; im Mai 2008 fand sogar schon die Grundsteinlegung zur neuen Fabrik statt. Im vergangenen Dezember dann kam die erste Meldung über einen geplanten Aufschub um ein Jahr. Nun verschiebt Kumho Tires die Baupläne für die USA wenigstens um weitere drei Jahre. Die Fabrik werde “nicht vor Ende 2013” eröffnet werden, heißt es dazu nun von offizieller Seite. Der Grund für die neuerlichen Verzögerungen ist die anhaltend schwache Marktnachfrage im Zuge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Der US-Markt solle sich zunächst “stabilisieren”, zitieren lokalen Behördenvertreter Kumho-Manager. In der Fabrik sollen 450 Arbeitsplätze entstehen und sie soll 225 Millionen US-Dollar kosten; ursprünglich war von 165 Millionen Dollar die Rede.

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